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Kultur

Glanz der Vergangenheit – Grausen der Gegenwart.

Österreich lebt zweifelsohne vom Ruhm großer KünstlerInnen der Vergangenheit. Aber was ist mit all den MalerInnen, SchriftstellerInnen, FilmemacherInnen, SchauspielerInnen, ArchitektInnen oder BildhauerInnen der Gegenwart? Jahrelang investieren sie Zeit, Geld und Energie in ihre Arbeit – und leben oft am Rande der Armutsgrenze, ohne ausreichende soziale Absicherung. Einer repräsentativen Studie zufolge haben KünstlerInnen ein fünfmal so hohes Armutsrisiko wie der Rest der Bevölkerung.

37 % verdienen weniger als 830 Euro im Monat ...

... bizarr im Land der Operette, aber traurige Realität. Erschwert wird das KünsterInnenleben zusätzlich, wenn es um darum geht, Förderungen zu beantragen – ein Spießrutenlauf im dichten Dschungel der Bürokratie. Immer mehr Geld geht an die schwerfälligen Tanker der Repräsentationskultur, immer weniger bleibt für die kleinen, wendigen Kulturinitiativen im ganzen Land. Das muss sich ändern.

Deshalb fordern wir Grünen für die Kulturpolitik:

  • Ein Gesetz zur sozialen Absicherung von KünstlerInnen
  • Neuordnung der Bundesmuseen – Zusammenführen, was zusammengehört
  • Substanzielle Erhöhung der Popmusik-Förderung: bezahlbare Proberäume, Tournee- und Produktionsförderungen
  • 10 Millionen Euro für einen neuen Kunstfonds für spartenübergreifende Projekte
  • Stärkung kultureller Initiativen, insbesondere auch für KünstlerInnen unter 20 Jahren
  • Novellierung des kulturfeindlichen Fremdenrechts
  • Mehr MigrantInnen in Beiräten und Jurys – entsprechend ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung
  • Öffentliche Sitzungen aller Jurys und Beiräte
  • die Einbeziehung der Sammlung Leopold in das Kulturgüter-Rückgabegesetz


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Themenschwerpunkt Kultur

Grüne Konzepte und Ideen zur Kulturpolitik:

 

 

 

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Grüne Programme & Ideen zur Kulturpolitik:

 



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