Österreich lebt zweifelsohne vom Ruhm großer KünstlerInnen der Vergangenheit. Aber was ist mit all den MalerInnen, SchriftstellerInnen, FilmemacherInnen, SchauspielerInnen, ArchitektInnen oder BildhauerInnen der Gegenwart? Jahrelang investieren sie Zeit, Geld und Energie in ihre Arbeit – und leben oft am Rande der Armutsgrenze, ohne ausreichende soziale Absicherung. Einer repräsentativen Studie zufolge haben KünstlerInnen ein fünfmal so hohes Armutsrisiko wie der Rest der Bevölkerung.
... bizarr im Land der Operette, aber traurige Realität. Erschwert wird das KünsterInnenleben zusätzlich, wenn es um darum geht, Förderungen zu beantragen – ein Spießrutenlauf im dichten Dschungel der Bürokratie. Immer mehr Geld geht an die schwerfälligen Tanker der Repräsentationskultur, immer weniger bleibt für die kleinen, wendigen Kulturinitiativen im ganzen Land. Das muss sich ändern.
Wolfgang Zinggl - 03.05.2012 14:13
Schmied muss sich für Freilassung der Künstlerinnen einsetzen
Wolfgang Zinggl - 19.04.2012 12:34
Wir unterstützen Kritik des Kulturrats
Wolfgang Zinggl - 18.04.2012 12:55
Wert künstlerischen Schaffens wird in Richtung Verwertbarkeit und Marktfähigkeit verschoben
Wolfgang Zinggl - 17.04.2012 16:06
Wolfgang Zinggl - 30.03.2012 13:39
Neuerliche Novellierung des Volksgruppengesetzes kehrt zur alten, uninspirierten Praxis zurück
Wolfgang Zinggl - 01.03.2012 12:18
Hohe politische Aufmerksamkeit in ihrem Werk
Wolfgang Zinggl - 03.02.2012 13:02
Wolfgang Zinggl - 02.02.2012 13:37
„Bleibt der Bericht folgenlos, sind Subventionen nicht gerechtfertigt.“
Wolfgang Zinggl - 20.01.2012 14:14
Grüne Forderung nach neuem Festspielfondsgesetz bleibt aufrecht
Wolfgang Zinggl - 17.01.2012 13:26