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09.11.2009 13:03

zu Bankomatgebühren: Erneuter Versuch der Banken, ihre Bilanzen auf Kosten der KundInnen aufzubessern

Die Konsumentenschutzsprecherin der Grünen, Birgit Schatz, kritisiert den neuesten Versuch der Raiffeisenbank Tirol, Bankomatgebühren einzuführen: „Schon wieder versuchen die Banken, auf durchschaubare Art und Weise, ihre Bilanzen auf Kosten der KundInnen aufzubessern.“

„Zum einen haben die Banken in den letzten Jahren verantwortungslos Geld verzockt und versuchen nun Schritt für Schritt, ihre Verluste auf die KundInnen abzuwälzen. Zum anderen trat am 1. November das neue Zahlungsdienstgesetz in Kraft.. Es sieht im Sinne einer EU-Harmonisierung Verbesserungen für BankkundInnen vor, in dem zum Beispiel die Wertstellung wesentlich schneller erfolgen muss“, erklärt Schatz. „Und offenbar um diese „Vorteile“ für KonsumentInnen umgehend auszugleichen und damit zunichte zu machen, reagieren die Banken mit der Einführung neuer Gebühren. Unter dem Aspekt ist jeder Versuch einer Verbesserungen der Bankbedingungen für KonsumentInnen eine Farce“, so Schatz weiter.

„Es ist mir bewusst, dass Bankomatgebühren europaweit üblich sind. Aber die Situation in Österreich ist insofern anders, da die Banken hier über eine eigene gemeinsame Anstalt verfügen, über die die Abwicklung erfolgt“, erläutert Schatz. Das sei in der Diskussion unbedingt zu berücksichtigen. „Ich werde mich jedenfalls nach Kräften dafür einsetzen, dass die Banken die KonsumentInnen nicht noch weiter finanziell belasten“, so Schatz. .

 




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