Der Kampf um die wenigen Kinderbetreuungsplätze hat bereits begonnen und wird sich bis zum Herbst zuspitzen. Es ist daher dringend notwendig, mehr Betreuungsplätze zu schaffen und Österreichweit gültige Qualitätsstandards einzuführen.
Kindergärten und -Horten sollen nicht mehr alleinige Landes- sondern Bundessache sein - gesichert durch ein für ganz Österreich geltendes Grundsatzgesetz, das u.a. folgende Bereiche umfassen soll:
(Die ausführlichen Grünen Forderungen können Sie hier im PDF-Format herunterladen >>)
Wir Grüne fordern 500 Millionen Euro Bundeszuschuss für einen weiteren Ausbau an hochwertigen Betreuungsplätzen - damit jedes Kind einen Betreuungsplatz erhält. Und beide Elternteile ihrem Beruf nachgehen können, wenn sie wollen.
Die derzeitige Situation sieht so aus: Zu wenig Betreuungs- plätze für zu viele Kinder. Die Folge: Riesige Kindergruppen pro Raum und oftmals pädagogische Hilfskräfte, die in Schnellkursen ausgebildet werden - Situationen, die PädagogInnen aus ihrem Alltag berichten. Wir fordern daher einheitliche und kontrollierte Qualitätsstandards in Kinderbetreuungseinrichtungen, die außerdem für Eltern transparent sind.
Viele KindergartenpädagogInnen werden nicht nur viel zu schlecht bezahlt; mangels Vorbereitungsstunden arbeiten sie in ihrer Freizeit und bezahlen Fortbildungen meist selbst. Aufgrund dieser schlechten Rahmenbedingungen braucht es eine Qualitätsoffensive in Aus- und Weiterbildung der PädadagogInnen und eine entsprechende Gehaltserhöhung von 40 %.
... und werden diese im Rahmen des grünen Kindergartengipfels am 14. Oktober 2009 den politisch Verantwortlichen übergeben. Ihre Darstellung wird Teil des Grünen Forderungskatalogs.
Der Lärm im Kindergarten gleicht dem Lärm einer 3spurigen Straße. Zwischen 80 & 85 Dezibel !