Das Projekt „Wassernothilfe für trockenheitsbedrohte Gemeinden in der West Bank“ wurde von der Generaldirektion für Humanitäre Hilfe (ECHO) der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit CARE West Bank und Gaza initiiert und lief von Oktober 2008 bis April 2009. Das Ziel des Projektes war, den Zugang zu Wasser für zehn Gemeinden im Bezirk Bethlehem zu verbessern, die bisher unter einen ernsthaften und chronischen Wassermangel und starker Dürre litten.
Im Zuge des Projektes wurden Wasser Tanks repariert und errichtet sowie provisorische Wasserspeichertanks bereitgestellt. Über 16.000 Menschen in den betroffenen Gemeinden wurde durch das Projekt der Zugang zu sauberem und sicherem Wasser ermöglicht.
EMWIS (Euro-Mediterranean Information System on know-how in the Water Sector) ist eine Initiative der Euro-Mediterranen Partnerschaft. Das Ziel ist den Mitgliedsländern einerseits Informationen und strategische Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen und andererseits gemeinsame Programme im Sektor Wasser in den Ländern zu initiieren. Von 2004 bis 2008 wurde dafür ein Budget von 3,3 Millionen Euro. Besonders die südlichen Mittelmeerländer sollen dabei unterstützt werden aktiv ein eigenes Wasser-Netzwerk und ein schlüssigeres Wasser-Management zu etablieren. Der Mittelpunkt des Projektes ist eine Webseite auf englisch, französisch und arabisch, welche die Informationssuche, den Informationsaustausch und die Diskussion erleichtern soll.
MEDA Water (Euro-Mediterranean Regional Programm für Local Water Management) ist ein Projekt alle Teilnehmerstaaten der Euro-Mediterranen Partnerschaft. Es setzt sich für die Wiederaufnahme von regionalen Kooperationen, für ein effizienteres Wassermanagement und Entwicklung neuer Wasserressourcen ein. Diese Ziele sollen erreicht werden durch die Verbesserung der Kapazitäten, Trainings, sowie dem verstärkten Austausch von Information- und Know-how. Zudem werden nationale und regionale Scenarios bis 2025 erstellt, um ein effizientes Wassermanagement zu planen.
Der Fokus des Projektes liegt auf der Verteilung von Trinkwasser, der Prävention von Dürre sowie der Entsorgung und Wiederverwendung von Abwasser. Es beschäftigt sich außerdem mit der gerechten Verteilung von Wasser bei Knappheit und die Verwendung von nicht konventionellen Wasserressourcen.
Seit dem Start des Projektes 2003 wurden neun Projekte umgesetzt. Diese haben die Kapazitäten der Zivilgesellschaft verbessert, den akademischen Austausch zwischen Norden und Süden forciert, Pilotprojekte in Ägypten, Jordanien, Der West Bank umgesetzt, welche der unterpriviligierten Bevölkerung den Zugang zum Wasser ermöglichten und Landwirten bei der effizienteren Nutzung von Wasser beraten.
In den Palästinensischen Gebieten ist die zur Verfügung stehende Qualität und Menge an Wasser unzureichend. Eine unzureichende Nutzung und Mangelverwaltung genauso wie eine schlechte Abwasserentsorgung gefährden die knappen Wasserressourcen, die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung.
GTZ hat sich zum Ziel gesetzt, die Dienstleistungen in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu verbessern. Dafür sollen Fach- und Führungskräfte im nachhaltigen Wassermanagement geschult werden. Die Einsatzgebiete sind vernachlässigte Stadtrandgebiete, ländliche Wohngegenden und Flüchtlingslager.
Seit dem Start des Programms im Dezember 2006 wurden bereits folgendes erreicht:
Das Programm läuft noch bis im Dezember 2009.
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der GTZ hier >>