Stefan Schennach will während seiner Amtszeit als Vorsitzender des Ausschusses für Energie, Umwelt und Wasser einige eigene Projekte ins Leben rufen, um die Zusammenarbeit und die Entwicklung in den Mittelmeerdrittländern zu fördern. Hier finden sie alle wichtigen Informationen dazu:
Stefan Schennach, wurde in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Ad-Hoc-Ausschusses für Energie, Umwelt und Wasser der Euromediterranen Parlamentarischen Versammlung mit Vorlage eines Sonderberichts zur Situation im Jordantal beauftragt, den er gemeinsam mit Abdellah Bentoumi, seinem Vizevorsitzenden aus Tunesien, erstatten wird. Vom 29. Januar bis 1. Februar 2010 begab sich Stefan Schennach zusammen mit einer mehrköpfigen Delegation auf eine Fact-Finding Mission in den Nahen Osten um die Situation vor Ort besser einschätzen zu können. Mehr dazu finden Sie hier>>
„Das tote Meer sinkt jährlich um einen Meter. Der Jordan trocknet systematisch aus und die verschiedensten Jordan-Zuflüsse sind schmutzig, voller Müll und eine ökologische Katastrophe. Derzeit wird mehr Wasser verbraucht als erneuerbar hergestellt. Die Trinkwasserqualität ist aufgrund der Müllablagerungen alarmierend und das Anwachsen der Kolibakterien ist für Kinder lebensgefährlich“, erklärt Schennach die Situation. Er wird in diesem Bericht sowohl den Plan vorlegen, das Jordantal unter World-Heritage stellen zu lassen, als auch andere konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Wassersituation - sowohl des Jordans als auch des Toten Meeres - machen.
Einen ersten Entwurf des Berichts zur Rettung des Jordantals können Sie bereits jetzt hier downloaden:

Das Projekt „1000 BürgermeisterInnen“ ist eines der zentralen Initiativen, die Stefan Schennach während seines Vorsitzes ins Leben rufen will. Das Ziel ist eine neue Form der Kooperation zwischen BürgermeisterInnen von Gemeinden und Städten aller Mitgliedsstaaten der Euro-Mediterranen Partnerschaft im Bereich Energie.
Die Partnerschaft unter Bürgermeistern hat mehrer Vorteile im Bezug auf die Umsetzung von Projekten: Zum einen können BürgermeisterInnen schneller und einfacher Projekte starten und durchführen, da sie weniger politische Hürden überwinden müssen und zum anderen ist die Akzeptanz dieser eher gegeben auf Grund ihrer Nähe zu den Bürgern und Bürgerinnen.
Die Schwierigkeiten bei diesem Projekt sind, dass es eine große Anzahl von Gemeinden gibt und die Aufgaben und Kompetenzen der EMP BürgermeisterInnen sehr verschieden sind. Doch das große Interesse das einige Gemeinden und Städte bereits zeigen, lässt auf die tatsächliche Umsetzung dieser Initiative hoffen.
Wien könnte zur Vorzeigestadt der Energie Cities werden, allerdings muss dafür noch viel passieren, beispielsweise könnten die riesigen zur Verfügung stehenden Dachflächen in Wien für Solarprojekte genutzt werden.