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NGO's

Hier finden sie interessante Informationen zu den wichtigsten NGOs im Mittelmeerraum:

 

CARE International

CARE International ist ein Zusammenschluss von zwölf selbstständigen CARE-Schwesterorganisationen in Europa (auch in Österreich), Amerika, Asien und Australien. Zusammen wirken sie in mehr als 70 der ärmsten Staaten weltweit. CARE wurde 1945 in den USA gegründet, um Hunger und Verzweiflung in Europa mit 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Noch heute ist das primäre Ziel von CARE die globale Armutslinderung. Zudem leistet CARE mit Nahrung, Kleidung und Notunterkünften Hilfe in Kriegs- und Katastrophengebieten und beugt mit sauberem Trinkwasser und Medikamenten dem Ausbruch von Seuchen vor.

CARE versucht auch in langfristig angelegten Projekten die Ursachen der Armut zu bekämpfen und jegliche Form der Benachteiligungen von Armen zu reduzieren, beispielsweise indem ihnen der Zugang zu Bildung erleichtert wird, neue Einkommenmöglichkeiten geschaffen werden und ihre Ernährung und Gesundheit verbessert wird. Mit Projekten, Rat und Hilfe und in zusammenarbeit mit diversen Projektpartnern versucht CARE dauerhafte Veränderungen zu erreichen, indem sie Notstandshilfe leisten, Selbsthilfekräfte stärken, Existenzgrundlagen sichern, wirtschaftliche Aktivitäten entwickeln, zivilgesellschaftliche Kräfte fördern, auf politische Entscheidungsträger einwirken und gegen soziale Ungerechtigkeit und Diskriminierung eintreten.

Als Anerkennung für die jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit und Erfahrung hat CARE Beraterstatus bei den Vereinten Nationene.


CARE West Bank und Gaza

CARE West Bank und Gaza setzt sich seit 1948 für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser ein. Bisher wurden zahlreiche Programme in den Bereichen landwirtschaftliche und natürliche Ressourcen, wirtschaftliche Entwicklung, Bildung, Notstandshilfe, Wasser und Hygiene sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft umgesetzt. Mit seinen humanitären und entwicklungspolitischen Programmen hilft CARE über 800.000 Menschen in Gaza und der West Bank. Auf lange Sicht will CARE damit erreichen, dass die Palästinensiche Gemeinschaft selbst über ihre Zukunft entscheiden kann, ihre Rechte nützen sowie in Friede und Würde leben kann. 

 

 


Greenpeace

Die weltweit bekannteste Umweltorganisation Greenpeace besteht seit 1971. Sie ist vor allem für ihre Kampagnen gegen den Wahlfang und die Atomenergie bekannt, setzt sich aber auf für Probleme wie die Überfischung, die globale Erwärmung, die Zerstörung von Urwäldern und die Gentechnik ein. 2006 beispielsweise setzte sich Greenpeace für den Frieden im Nahem Osten mit der Aktion „Peace Now“ ein. Greenpeace rief damit die beiden Länder und die ganze Welz zum Frieden auf. Die Organisation ist selbst ein Beispiel für friedliche Zusammenarbeit: im Mittelmeerbüro von Greenpeace arbeiten Menschen aus Israel, dem Libanon, der Türkei und Malta gemeinsam für die Umwelt.

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Friends of the Earth (FOE) und Friends of the Earth Middle East (FOEME)

Friends of the Earth, gegründet 1971, ist weltweit der größte internationaler Zusammenschluss von Umweltorganisationen aus 77 Ländern mit mehr als 5000 lokalen Aktivistengruppen. Aus Österreich ist die Organisation Global 2000 Mitglied. Der Sitz der FOR-Zentrale ist in Amsterdam. Arbeitsschwerpunkte sind Themen wie Landwirtschaft, Gentechnik, nachhaltiges Wirtschaften, Wald, Klima, Umwelt oder Welthandel. Friends of the Earth Middle East (ehemals „EcoPeace“, gegründet 1994) ist eine einmalige Organisation, welche Umweltschützer aus Jordanien, Palästina und Israel zusammenbringt. Die Menschen sowie die Tier- und Pflanzenwelt der drei Länder sind abhängig von einigen gemeinsamen natürlichen Ressourcen und dem gleichen Ökosystem, was eine regionale Kooperation erfordert, wenn diese geschützt und erhalten bleiben sollen. Gemeinsam initiiert Friends of the Middle East Projekte, wie „Good Water Neighbors“ und „Dead Sea“, und Events zum Schutz des ökologischen Erbes. Ihr Ziel dabei ist, eine nachhaltige regionale Entwicklung und Bedingungen für einen dauerhaften Frieden in der Region zu schaffen. Friend of the Earth Middle East verfügt über Büros in Amman, Bethlehem und Tel Aviv.

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Mare-mundi.eu Gemeinnützige GmbH - Organisation für Mittelmeerschutz

Die seit 2007 bestehende gemeinnützige Organisation mare-mundi.eu setzt sich für den Schutz des Mittelmeeres und des Meeresschutzes allgemein ein. Das Ziel der noch jungen Organisation will sich als internationale Institution für den Meeres und die dauerhafte Entwicklung etablieren, eine internationale Plattform für den marinen und maritmen Umwelt- und Artenschutz bilden und ein internationales Forum für Begegnungen von Wissenschaft und der Öffentlichkeit sein.

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Global 2000

Global 2000 ist eine österreichische Umweltschutzorganisation, gegründet 1982 in Wien. Der Name der Organisation geht auf die bekannte Studie Global 2000 von 1981 zurück, in der durch die Regierung der USA globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme dargestellt wurden. Die Organisation erhebt den Anspruch, unabhängig und kritisch für eine grüne, nachhaltige und gesunde Umwelt zu arbeiten. Die Schwerpunkte setzt sich Global 2000 in den Bereichen Energie, Gentechnik, Globale Erwärmung, Pestizide, Regenwald sowie Verkehr und erarbeitet dafür nachhaltige, zukunftsfähige Konzepte.

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Palestinian Environmental NGOs Network (PENGON)

Die PENGON, gegründet 1996, ist eine Organisation welche die verschiedenen Palästinensischen Umwelt-NGOs koordiniert. Das Netzwerk engagiert sich u.a. in den Bereichen Umwelttourismus, Schutz der Wildnis, Schutz vor Desertifikation, Umweltbewusstseinsschaffung, Alternative und Erneuerbare Energie und Umwelttourismus. 

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GTZ – Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH

Die GTZ ist ein seit 1975 weltweit agierendes deutsches Unternehmen der internationalen Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit.  Als solches unterstützt es die deutsche Bundesregierung und andere öffentliche und private, nationale und internationale Auftraggeber  bei der Verwirklichung derer entwicklungspolitischen Ziele.

Das Ziel der GTZ ist, die Lebensbedingungen und Perspektiven der Menschen in Entwicklungs- und Transformationsländern nachhaltig zu verbessern. Um dies zu erreichen bietet die GTZ zukunftsträchtige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen an und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse.

Das Unternehmen arbeitet gemeinnützig. Alle Überschüsse werden wieder in eigene Projekte investiert. Insgesamt arbeiten rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitet, davon mehr als 10.000 Einheimische Kräfte, in mehr als 130 Ländern auf der ganzen Welt für GTZ.