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Ausschuss zur Förderung der Lebensqualität und Kultur

Vorsitzender: Alberto Antunes

1. Stellvertreter: Miloud Chorfi

2. Stellvertreter: Raul Romeva i Roueda

3. Stellvertreter: Walid Khoury

 

Im Juli 2008 konstituierte sich der Kulturausschuss der Union für das Mittelmeer.
Den Vorsitz hat Herr Portugiese
Alberto Marques Antunes inne.

Zwei Themen standen bereits beim ersten Treffen auf der Agenda: Der interreligöse Dialog als Plattform für gegenseitiges Verstehen im Mittelmeerraum und die Migration als Beschleuniger für regionale Entwicklungen

Die drei Schwerpunkte

Der Berichtsentwurf des Europaabgeordneten Dr. Ioannis Varvitsiotis beinhaltet auf Basis  der Erklärung von Barcelona und den folgenden Konferenzen – einschließlich der Schlussdeklaration des Barcelona Prozesses vom November 2008 - folgende Schwerpunkte:

  • Mutikultureller Dialog in gegenseitigem Respekt und einem respektvollen Umgang verschiedener Gruppen und Organisationen mit unterschiedlichem kulturellem Background.
  • Kampf gegen Vorurteile und die Möglichkeit eines neuen Denkens, bestehender Annahmen sollen hinterfragt werden.
  • Ziviles Engagement auf lokaler Ebene werden als Instrumente der Entwicklung gesehen und der interkulturelle Dialog sollte auf allen Levels befördert werden.

Akademischer Austausch wichtig

Herr Varvitsiotis begrüßt den Vorschlag der Kulturminister der Union für das Mittelmeer eine eigene Kulturstrategie für die Union für das Mittelmeer zu entwerfen. Darüber hinaus ruft er die Staaten der Mittelmeerunion auf ihre Bemühungen zum Entdecken verschiedener Plattformen im Bereich des sozialen Engagements zu intensivieren. Unterstützt wird ebenfalls die Idee zum Austausch von Ideen und Best Practice Beispielen.
Herrn Varvitsiotis betont die Bedeutung des akademischen Austausches. Wichtig ist
  es, alle Möglichkeiten auszunutzen,  um die Beteiligung der Staaten in den Bereichen Erziehung, Forschung und professionelle Ausbildungen zu verbessern. Eine besondere Bedeutung nimmt dabei die Euro-Mittelmeer-Universität in Portoroz ein. Diese soll die Zusammenarbeit im Mittelmeerraum im Bereich der Hochschuldbildung und Forschung verbessern.

Netzwerk der Zivilgesellschaften

Herr Varvitsiotis fordert die Mitgliedsstaaten auf,  Netzwerke der Zivilgesellschaft zu unterstützen. Eine wesentliche Achse dabei ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kulturausschuss der EMPA und der Anna Lindh Foundation sein. Die Anna Lindh Foundation fungiert als „kultureller Schmelztiegel“ und fördert dabei Projekte und Initiativen, die den interkulturellen Dialog im Mittelmeerraum fördern. Über 1500 zivile Organistionen in 37 Euro-Med Ländern sind Teil des Netzwerkes.

Alls sie mehr über den Kulturausschuss wissen wollen, klicken sie hier um auf deren Homepage zu gelagen >>