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Bild: Kindergartenschlamassel
Eva Glawischnig

Eva Glawischnig, Bundessprecherin



Daniela Musiol, Familiensprecherin

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Soziales & Arbeit | Familie & 55plus |

Lopatka soll bei Politiker- und Nationalbankpensionen Gerechtigkeit herstellen

Lopatkas politische 'Nebelgranaten' verstellen den Blick auf die Realität

Karl Öllinger - 28.07.2010 11:22



 Kindergartenjobanforderungen

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Präsentation zum Kindergartengipfel

Österreich im Kindergartenschlamassel

"Kindergarten für 5-Jährige halbtags kostenlos" und "mehr Geld für die Kinderbetreuung": was zunächst gut klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als so manch böse Falle - nicht nur für Eltern und ihre Kinder, sondern auch für KinderpädagogInnen:

Falle Nr. 1: Andere Bundesländer, andere Sitten

Ob und wie Ihr Kind betreut wird, liegt in der Hand des Bundeslandes, in dem Sie leben. Ab welchem Alter ein Kind einen Kindergarten oder eine Krippe besuchen darf, wie viel die Betreuung kostet, wie viele Kinder in einer Gruppe betreut werden, welche Qualifikationen das Personal zu erfüllen hat und wie viel Platz ein Kind zum Spielen hat, wird vom Burgenland bis Vorarlberg anders geregelt. Die Folge: Nicht alle Kinder genießen die gleichen Standards, sondern werden ungleich behandelt. Frei nach dem Motto: Ihr Pech, wenn Sie im falschen Bundesland leben!

Falle Nr. 2: Zu wenig Betreuungsplätze

Ein Kinderbetreuungsplatz ist in Österreich nicht selbstverständlich, sondern ein Privileg. Warum? Weil es in Österreich schlicht und ergreifend zu wenig Plätze gibt. Alleine um die EU-Vorgabe- bis 2010 eine Betreuungsquote von 90% bei den 3-5-Jährigen und eine Quote von 33% bei den unter 3-Jährigen zu erreichen - fehlen derzeit 80.000 Betreuungsplätze in beiden Altersgruppen.

Falle Nr. 3: Unterbezahlte PädagogInnen

40.400 Menschen arbeiten in Österreich in der Kinderbe-
treuung. 98,2 % davon sind Frauen. Durch den großen Ansturm auf Gratis-Angebote, die steigende Zahl von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf und dem wachsenden Eltern-
beratungsbedarf stehen PädagogInnen vor neuen, immer anspruchsvolleren Herausforderungen. Nur: Obwohl PädagogInnen unseren Kindern den Start in die Bildung überhaupt erst ermöglichen, verdienen sie weniger als MüllauflegerInnen.

Wir sammeln die Schlamassel...

... und werden diese im Rahmen des grünen Kindergartengipfels am 14. Oktober 2009 den politisch Verantwortlichen übergeben. Ihre Darstellung wird Teil des Grünen Forderungskatalogs.

Bitte helfen Sie uns beim Sammeln >>>