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EMPA-Ausschuss für Energie, Umwelt und Wasser

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27.-29. Juni 2010

3. Treffen des EMPA-Ausschusses für Energie, Wasser und Umwelt unter der Vorsitzführung von Stefan Schennach in Innsbruck, Tirol. Mehr dazu finden Sie hier >>

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Stefan Schennach hat im März 2009 die Präsidentschaft des ad-hoc Ausschusses für Energie, Umwelt und Wasser der Euromediterranen Parlamentarischen Versammlung (EMPA) übernommen. Damit hat Österreich zum ersten Mal im Mittelmeerraum eine Hohe Funktion inne.

Was ist die Euromediterrane Parlamentarische Versammlung (EMPA)?

Die EMPA  unterstützt und begleitet seit 2004 die Euro-Mediterrane Zusammenarbeit auf parlamentarischer Ebene. Die Teilnehmer sind die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, das Europäische Parlament und zehn Länder des südlichen Mittelmeerraumes (Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, die Palästinensische Autonomiebehörde, Syrien, Tunesien und die Türkei). Es ist das einzige Parlament, in dem Israel und Palästina vertreten sind und zusammenarbeiten. Die Herausforderung liegt darin, einen gemeinsamen Nenner drängender Fragen für alle Mitglieder herzustellen und Prozesse in Gang zu setzen.

Was ist der Ausschuss für Energie, Wasser und Umwelt?

Der Ausschuss für Energie, Wasser und Umwelt der EMPA wurde 2008 vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen Klimawandel und Bevölkerungsentwicklung in Athen gegründet. Stellvertreter des österreichischen Vorsitzes sind Tunesien, Algerien und das Europäische Parlament. Die EU-Ziele von 20-20-20 zur Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Bekämpfung des Klimawandels stehen energiepolitisch im Vordergrund. Wichtige Themen sind weiters der Schutz der maritimen Meeresgebiete vor Verschmutzung und Industrialisierung einerseits und eine effektive Wasserversorgung zu garantieren andererseits. 

Was sind die Ziele und Projekte des Ausschusses?

Schennach forciert dabei vor allen hydrosolare Nutzungen, die saubere Energie und Wasser gemeinsam als Ergebnis haben. Human Security soll mit dem Ziel "Clean power from the dessert" in Übereinstimmung gebracht werden. Wichtig ist zudem Bildung von Netzwerken und Vertrauen der teilnehmenden Länder. Auch Zivilgesellschaften der Mittelmeerregion und die Wirtschaft sollen miteingebunden werden, denn die Probleme übersteigen die Handlungsmöglichkeiten eines einzelnen Landes oder einer einzelnen Organisation. Bis März 2010 muss Schennach als Vorsitzender in Amman konkrete, mit allen Staaten verhandelte Vorschläge und Maßnahmen präsentieren.

Das Projekt "1000 Bürgermeisterinnen" wird die erste große Initiative, die Stefan Schennach als Vorsitzender starten will.

Was sind die Vorteile der Vorsitzführung des Ausschusses für Österreich?

 Gerade durch eine Fokussierung auf Energie, Umwelt und Wasser kann gegen die Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise angekämpft und  arbeitsplatzsichernde Alternativen vorangetrieben werden. Österreich kann diesen Vorsitz nützen um sich umweltpolitisch und wirtschaftlich mit seinem enormen KnowHow zu positionieren. 

Stellen Sie Stefan Schennach direkt eine Frage unter www.meinparlament.at

Falls Sie Fragen oder Anmerkungen, bitte schreiben Sie uns eine Email an: empa-envi@parlament.gv.at