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17.02.2010 13:19

zu Jugendgesundheit: ÖVP hat Problematik jahrelang verschlafen

"Die ÖVP hat die Problematik der Jugendgesundheit jahrelang verschlafen. Angesichts der Tatsache, dass die letzten beiden Gesundheitsministerinnen von der ÖVP gestellt wurden, sind die ÖVP-Forderungen nach mehr Aktivität für Jugendgesundheit besonders verwunderlich", reagiert der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, auf die Aussagen von ÖVP-Gesundheitssprecher Rasinger in der heutigen "Presse". "Die steigenden Gesundheitsprobleme der Kinder und Jugendlichen sind seit Jahren bekannt, niemand hat die ÖVP daran gehindert zu reagieren. Stattdessen wurden zahlreiche parlamentarische Anträge vertagt oder gar nicht aufgegriffen", kritisiert Grünewald und weiter: "Die finanzielle Situation der Kassen wurde durch die Maßnahmen der Bundesregierung bei weitem nicht nachhaltig verbessert, wie es Rasinger vorschützt. Wir fordern daher ein klares Bekenntnis, hier einen glaubwürdigen und durchfinanzierten Schwerpunkt zu setzen".

Kritik an der ÖVP übt auch die Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill:  "Eine verantwortungsvolle und nachhaltige Gesundheitspolitik, gerade für Kinder und Jugendliche, ist Aufgabe der Regierung und stellt eine essentielle Forderung der Kinderrechtskonvention dar. Gerade als Regierungspartei hätte die ÖVP schon längst Maßnahmen in die Wege leiten können, um gemeinsam mit ExpertInnen das Thema Kinder- und Jugendgesundheit nachhaltig anzugehen. Es ist höchst an der Zeit, dass den schönen Worten endlich wirksame Taten folgen". Windbüchler-Souschill verweist in diesem Zusammenhang auf den noch immer fehlenden Stellenwert des wichtigen Themas der Prävention in der Politik, um der kritischen Entwicklung bei Alkoholkonsum, Rauchen und falscher Ernährung entgegenzuwirken.




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