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01.09.2010 14:14

Eurofighter: Zahlenspiel mit "Hütchenspieler" Darabos

Das Zahlenspiel zwischen Peter Pilz und Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) um die Eurofighter-Kosten geht in die nächste Runde. Pilz präsentierte am Mittwoch anhand von Dokumenten aus dem Verteidigungsministerium eine neue Kostenrechnung: Deutschland zahlte einen "Fly-Away-Preis" von 57 Mio. Euro, Österreich legte für einen "nackten Flieger" (flugfertiger Jet ohne Extras) dagegen 76,2 Mio. Euro auf den Tisch. Um die Preise zu vergleichen, rechnet man laut Pilz auch noch ein Radar für 5,6 Mio. Euro dazu und kommt auf einen "Fly-Away-Preis" von 81,8 Mio. Euro, also um 24,8 Mio. Euro oder 30 Porzent mehr.

   Pilz bezieht seine Berechnung auf Dokumente aus dem Jahr 2003, in denen das Verteidigungsressort ein "Kostenprofil" für die Jets erstellt hat. Er wirft Darabos, den er einen "politischen Hütchenspieler" nannte, außerdem vor, auch bei den Eurofighter-Betriebskosten zu "schwindeln", indem er sämtliche Personalkosten und Overheadkosten im Wartungsbereich ausklammere.




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