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18.08.2010 13:25

zu SPÖ: Papamonat wäre die beste Werbung für die Väterkarenz

Bewusstseinsbildung ist gut, aber Imagekampagnen allein sind zu wenig", meint unsere Familiensprecherin Daniela Musiol anlässlich der Präsentation einer Kampagne von Kinderfreunden und SPÖ-Frauen, mit der die Väterkarenz gefördert werden soll.

Väterkarenz wichtige Unterstützung

Schließlich ist die SPÖ als Regierungspartei sehr maßgeblich an den Problemen der geringen Väterkarenz-Zahlen beteiligt. So ist unsere Forderung nach einem Papamonat im Anschluss an die Geburt bislang von der SPÖ nicht umgesetzt worden. "Gerade ein Papamonat wäre aber die beste 'WerbunBild: Vater in der Karenz.g' für Väter, sich intensiv an der Kinderbetreuung zu beteiligen und daher in Väterkarenz zu gehen", meint Musiol. Zudem wäre ein Papamonat eine wichtige Unterstützung für Jungfamilien, weil es die Neuorganisation des Familienalltags nach der Geburt eines Kindes unterstützen würde. "Wenn es der SPÖ also ernst ist, dann hat sie durchaus Möglichkeiten, Familien so zu unterstützen, dass die Väterkarenz auch mehr genützt wird", erklärt Musiol.

Recht auf Pflegeurlaub


Daniela Musiol verweist aber darauf, dass moderne Familienpolitik noch viel mehr umfasst und fordert die Überarbeitung des Kinderbetreuungsgeldes dahingehend, dass die Hälfte der Karenz für den Vater vorgesehen sein soll. Aber auch das Recht auf Pflegeurlaub für getrennt lebende Väter, die ihre Verantwortung ihren Kindern gegenüber wahrnehmen wollen, muss endlich verankert werden. Das alles wären Maßnahmen, die den Eltern eine wirkliche Halbe-Halbe-Aufteilung der Elternpflichten ermöglichen würden. "Wenn es der SPÖ nicht nur um Imagekampagnen geht, sondern wirklich um eine Steigerung der Väterbeteiligung, dann soll sie beim nächsten Familienausschuss zeigen, dass es ihr ernst ist und dem Grünen Antrag auf Einführung eines Papamonats zustimmen", schließt Musiol.




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