Grünen-Chefin Eva Glawischnig erklärte die Niederlage Johannes Voggenhubers mit einer "gestörten Vertrauensbasis", die nicht weder zu kitten gewesen sei. Es sei bei der mehrstündigen Diskussion im Vorstand am Freitag (richtig) nicht um politische Inhalte sondern um Fragen des Vertrauens gegangen. Sie argumentierte die Entscheidung gegen eine Kandidatur Voggenhubers auch mit der Kandidatenwahl beim Bundeskongress vor zwei Wochen, bei dem der EU-Parlamentarier in einer Kampfabstimmung gegen Ulrike Lunacek die Spitzenkandidatur verloren hatte.
Außerdem sei Voggenhubers Vorstoß, auf dem letzen Listenplatz zu kandidieren, "keine eindeutige Solidaritätskandidatur" gewesen. Voggenhuber hatte heute klargemacht, dass er eigentlich über Vorzugsstimmen wieder an die Spitze wollte. (APA)