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01.10.2007 12:46

Unfinanzierbarer Pröllvorschlag zum Familiensplitting völlig ohne zukunftsweisende Perspektive

"Der Übergang von der Individualbesteuerung zum Familiensplitting wäre eine Aufgabe eines vorbildhaften Systems und ganz gegen den internationalen Trend", so der Finanzsprecher der Grünen, Bruno Rossmann.

"Ein Übergang zum Familiensplitting würde aber auch eine neuerliche Einzementierung der traditionellen Rollenverteilung innerhalb der Familie bedeuten. Das ist im 21.Jahrhundert sicherlich keine frauenfreundliche Perspektive", so Rossmann und weiter: "Der Pröllvorschlag über den Übergang zum Familiensplitting ist aber auch aus verteilungspolitischen Überlegungen abzulehnen. Zudem fehlen dabei auch jegliche Ideen wie dieses teure Familiensplitting finanziert werden soll".

"Pröll sollte mit seiner Gruppe endlich auch die Lebensrealität junger gut ausgebildeter Eltern anerkennen. Es sind daher Vorschläge für wirklich treffsichere Maßnahmen zur Förderung einer partnerschaftlichen Rollenverteilung und der Möglichkeit eines raschen Wiedereinstiegs nach der Karenz - für beide Elternteile - notwendig. Nur steuerpolitische Retroideen aufzuwärmen ist sicherlich keine geeignete Antwort", schließt Rossmann.

 




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