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Das Grüne BLOG PORTAL

Hier finden Sie bequem und übersichtlich BLOGS, die von Grünen in ganz Österreich betrieben werden. Sie können sich auf einen Blick alle ansehen oder die Blogs nach deren BetreiberInnen sortieren. Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Kommentieren!

11.03.11 08:00 - - (provided by )

100 jahre frauentag. feiern oder weinen?

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100 jahre frauentag... ist das nun ein grund zum feiern oder ein grund zum weinen? denn auch 100 jahre, nachdem frauen für ihre rechte auf die straße gegangen sind, haben wir frauen noch immer nicht erreicht, was uns zusteht: volle gleichberechtigung!

was immer frauen auch tun, es wird meistens ätzend kommentiert. bleibst du zuhause, wirst du rasch zum heimchen am herd. gehst du arbeiten, wird dir schnell karrieregeilheit und rabenmuttertum unterstellt. so gesehen ist es egal, was du machst. tu einfach, was du selbst willst!

wir grünen frauen sind stolz darauf, dass in unserer grünen partei frauen mehr möglichkeiten haben als anderswo. das kam nicht von ungefähr - auch wir mussten dafür bewusstsein schaffen, kämpfen, quoten einführen.... gender checks quer durch die grüne partei und ein parteiinternes projekt, das besonders frauen fördern und in ihren funktionen unterstützen soll, haben schon sehr viel bewirkt. manches ist scheinbar ganz wenig: zum beispiel rednerInnenlisten im reissverschlussprinzip. das bedeutet, wenn frauen sich zu wort melden, haben sie vorrang vor männern. auch sitzordnungen haben wir geändert, weil wir festgestellt haben, dass auch diese sich darauf auswirken, ob menschen sich ermutigt fühlen, sich zu wort zu melden oder nicht. alle diese kleinen dinge und viele andere haben dazu beigetragen, dass ein frauenanteil von mindestens 50% in jedem grünen gremium jetzt selbstverständlich ist.

ich bin aber nicht politikerin geworden, weil ich eine frau bin oder weil ich frauenpolitik machen will. ich bin politikerin geworden, weil ich mitbestimmen, selbst bestimmen, gestalten und verändern will.

wir grünen frauen im 15. wollen unser verständnis von politik auch anderen frauen näher bringen und laden daher herzlich ein zu einem open haus speziell für frauen. komm doch auch vorbei!

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04.03.11 08:12 - - (provided by )

parkpickerl: abzocke oder verbesserung der lebensqualität?

die parkraumbewirtschaftung, im volksmund auch als parkpickerl bekannt, lässt kaum jemanden kalt. reine abzocke, parkplatzvernichtung - oder doch reduzierung unnötigen parkplatzsuchverkehrs, menschenfreundlichere gestaltung von frei werdenden flächen im öffentlichen raum?

seit es rund um die stadthalle das parkpickerl gibt, hat sich die lebensqualität der anrainer_innen wesentlich verbessert: keine staus mehr rund um die veranstaltungen, weniger lärm, keine "wochenparker_innen" mehr und ausreichend parkplätze für anrainer_innen.

parkpickerlzone-stadthalle
so viele parklücken sind an einem wochentag vormittags rund um die stadthalle frei....

viele, die gegen die einführung des parkpickerls protestiert hatten, stellten dann für sich selbst eine verbesserung fest und sind jetzt sehr zufrieden. lokalbesitzer_innen, die einkommenseinbussen befürchtet hatten, erzählen jetzt von gästen, die sich freuen, direkt vor dem lokal parken zu können und dafür auch die parkscheingebühr in kauf nehmen.

rund um die pickerlzone ist die situation aber wegen der "pickerlflüchtlinge" sehr viel weniger erfreulich. daher wurde im dezember mit den stimmen der grünen und der spö in der bezirksvertretung der beschluss gefasst, die parkraumbewirtschaftung auf den gesamten bezirk auszudehnen.

nun heisst es zunächst einmal warten. anfang märz tagte das erste mal die parkraummanagementkommission, in der unser antrag gemeinsam mit anträgen aus nachbarbezirken behandelt wird. studien werden zeigen, wie hoch die auslastung ist, wieviele stellplätze es gibt, wieviele garagenplätze. und es wird diskutiert werden, welches pickerlmodell in unserem bezirk gelten soll, mit welcher dauer usw. das wird mindestens ein gutes jahr in anspruch nehmen - mit einführung des pickerls ist vor ende 2012 / anfang 2013 nicht zu rechnen.

ich bin überzeugt, dass das parkpickerl gerade in unserem grünarmen bezirk viele möglichkeiten eröffnet, den frei werdenden öffentlichen raum besser zu nutzen. gehsteige können dann wieder breiter werden, es wird platz für grünflächen, bäume, sitzgelegenheiten geben.

übrigens: die studie zum parkpickerl rund um die stadthalle hat ergeben, dass der parkplatzsuchverkehr um rund 8km pro fahrzeug und tag reduziert werden konnte. stellen sie sich das einmal vor: sie fahren nicht mehr kilometerlang im kreis, sondern finden schnell einen parkplatz, vermutlich sogar vor ihrer haustüre. und wenn sie zu fuß zur trafik, zum eissalon, zur friseurin, zu ihrer hausärztin oder in die apotheke gehen, werden sie nicht von parkenden autos an die hauswände gedrängt, sondern können gemütlich auch nebeneinander gehen, finden sitzgelegenheiten zum ausrasten und schattenspendende bäume zum verweilen...

für mich, für uns grüne ist diese vision einer angenehmen wohnumgebung grund genug, uns leidenschaftlich für das parkpickerl einzusetzen!

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03.03.11 08:37 - - (provided by )

diese ampel kann ihr leben gefährden .... ein update zur never ending story

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vor gut einem jahr habe ich in diesem blog mit einem kurzen video die gefährlichkeit der ampel gablenzgasse - gürtel demonstriert und natürlich auch in allen entsprechenden politischen gremien darauf aufmerksam gemacht.

was ist passiert? leider nichts.

die wiener linien sind mit der situation zufrieden, ihnen geht es nur um die flüssigkeit des öffentlichen verkehrs, sie sind zu keiner änderung bereit - wenn sich die ampelphase für die rechtsabbieger_innen ändert, könnte es zu rückstaus von autos kommen, die den bus behindern. da riskieren die wiener linien dann doch lieber, dass die passagier_innen auf dem weg zum bus durch autos gefährdet sind....

die für verkehrssicherheit zuständige magistratsabteilung sieht auch keinen grund, auf änderungen zu bestehen. denn schliesslich wisse jede/r autofahrer_in, dass er / sie nicht mehr rechts abbiegen dürfe bzw. keinen vorrang mehr habe, wenn der rechtsabbiegepfeil erlischt. und schliesslich wissen auch alle fußgänger_innen, dass sie bei rot noch nicht über die straße gehen dürfen.

jo eh! aber was hilft uns das alles, wenn es tagtäglich zu kritischen situationen kommt? ich finde die ampel jedenfalls nach wie vor lebensgefährlich. und als stellvertretende vorsitzende der verkehrskommission im 15.bezirk habe ich jetzt angeregt, dass wir gemeinsam mit der verkehrskommission des 16.bezirkes versuchen, eine lösung zu finden, die großräumiger gedacht ist und die situation des grätzels ganzheitlich berücksichtigt. ansonsten könnte es nämlich leicht zu lösungen nach dem floriani-prinzip kommen - und die will ich bestimmt nicht!

über die weiteren entwicklungen werde ich informieren!

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17.02.11 14:40 - - (provided by )

sicher ist sicher!

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im 15. geht was - und das quer durch alle generationen! so gibt es im bezirk seit etlichen jahren die offene-plattform-55-plus (pdf, 9 KB) , die primär eine vernetzungsplattform für unsere älteren mitbürger_innen sein soll. aber nicht nur vernetzung, auch konkrete projekte wurden von der plattform in den vergangen jahren bereits umgesetzt, wie etwa die umgestaltung eines parkes unter einbindung der parkbenutzer_innen und vor allem auch der senior_innen.

für das heurige jahr haben wir uns im steuerungsteam etwas neues einfallen lassen: eine durchgängige veranstaltungsreihe unter dem motto "sicher ist sicher!" mit dieser veranstaltungsreihe wollen wir ein thema bearbeiten, das so viele facetten hat, dass sicher jede und jeder ihre / seine eigenen assoziationen dazu hat.... was ist sicherheit? hat das etwas zu tun mit den räubersgeschichten im berüchtigten kleinformat? oder vielleicht mit barrierefreiheit in der wohnung? oder vielleicht mit sozialer absicherung? geht es um mindestsicherung oder pensionen?

hier werden meinungen wohl auseinander gehen. und weil es immer spannend ist, zu diskutieren, wenn meinungen auseinander gehen, laden wir zu dieser veranstaltungsreihe ganz herzlich ein.

die nächste veranstaltung zum thema "antirassismus und zivilcourage" findet am 12.april von 15.00 bis 17.30 im pfarrsaal der pfarre neufünfhaus statt. schauen auch Sie vorbei und diskutieren Sie mit uns über sicherheit!

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16.04.10 11:30 - - (provided by )

immer mehr grüne im 15.bezirk, ein größeres bezirkslokal - grund zu feiern!

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wir feiern: am 23.4.2010, ab 14 uhr, kriemhildplatz 10.

eine erfreuliche entwicklung für uns grüne im 15.bezirk: immer mehr menschen wollen uns nicht nur ihre stimme geben, sondern auch aktiv mit uns gemeinsam politik machen. gerade in rudolfsheim-fünfhaus ist das sehr spannend. ist das doch der einkommensschwächste bezirk in wien, mit dem höchsten anteil an migrantInnen, mit vielen problemen - aber gleichzeitig ist das auch ein bezirk, in dem es leistbare wohnungen gibt, der dennoch sehr zentral gelegen ist, der gute öffi-verbindungen hat, der in den meisten bezirksteilen noch eine relativ gute nahversorgung bietet... ein bezirk mit zukunft!

und diese zukunft wollen wir grüne im bezirk sehr aktiv mitgestalten. deshalb freuen wir uns, dass unsere arbeit auf positives echo stößt, wir freuen uns, dass unsere grüne bezirksgruppe stark wächst - und wir freuen uns über unser neues, größeres bezirkslokal am kriemhildplatz!

grund genug, ein fest zu feiern: mit livemusik, mit kinderprogramm, mit der grünen radrettung, mit speis und trank, mit grünen bezirkspolitikerInnen, grünen gemeindepolitikerInnen...

ich lade sie herzlich ein, bei uns vorbei zu schauen und die gelegenheit zu nutzen, uns kennen zu lernen oder uns wieder zu sehen, mit uns zu plaudern oder zu diskutieren und vor allem, um mit uns gemeinsam einen gemütlichen nachmittag und abend zu erleben!

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31.03.10 12:11 - - (provided by )

diese ampel kann ihr leben gefährden - bei nebenwirkungen wenden sie sich an ihren...

bei der kreuzung gablenzgasse/neubaugürtel sind fußgängerInnen durch die stadteinwärts fahrenden, nach rechts auf den gürtel abbiegenden autos gefährdet - wegen einer in meinen augen idiotischen ampelregelung.



ein rechtsabbiegerpfeil gibt nämlich den abbiegenden autos grün, die fußgängerInnenampel bleibt auf rot. erst nach einiger zeit schaltet auch die fußgängerInnenampel auf grün. das hat zur folge, dass es immer wieder zu kritischen situationen kommt. manche fußgängerInnen wollen reflexartig den gürtel überqueren, sobald der querverkehr stehen bleibt. nach ein paar schritten wird klar, dass die ampel für sie noch auf rot ist. die rechtsabbiegenden autofahrerInnen fahren anfangs vorsichtig, weil sie mit querenden fußgängerInnen rechnen. dann stellen sie fest, dass die ampel für fußgängerInnen auf rot steht, es kommt zu hupkonzerten, alle beteiligten sind verunsichert. nach einigen autos erlischt plötzlich der grüne pfeil für rechtsabbiegende autos und die ampel für fußgängerInnen schaltet auf grün. das bedeutet, dass fußgängerInnen in den fahrenden autoverkehr hinein auf den zebrastreifen gehen müssen. zu diesem zeitpunkt rechnen auch autofahrerInnen nicht mehr damit, dass fußgängerInnen queren und fahren in zügigem tempo. für blinde und sehbehinderte menschen ist dieser übergang noch gefährlicher!

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in den verkehrskommissionen des 15. und 16. bezirks, in deren zuständigkeit die ampel fällt, konnte seit jahren keine geeignete lösung gefunden werden. ich forder daher stadtrat schicker auf, umgehend maßnahmen zu setzen, um die sicherheit der fußgängerInnen zu gewährleisten:

1. sofortiges entfernen des rechtsabbiegepfeils von der gablenzgasse in den neubaugürtel

2. verlegung der busspur von der 2. spur in die rechte spur, verlegung der rechtsabbiegespur in die 2. spur. vorteil: bei der wurzbachgasse gibt es keinen rückstau, der jetzt entsteht, wenn der bis dorthin rechts fahrende bus plötzlich in die 2.spur wechseln muss und die rechtsabbiegenden autos in die rechte spur. dann könnten fußgängerInnen wesentlich ungefährdeter den gürtel überqueren, die rechtsabbiegenden autofahrerInnen wären dadurch aber nicht dramatisch behindert.

im masterplan verkehr, kapitel 6., fußgängerverkehr, steht: „die erhöhung der verkehrssicherheit für fußgängerInnen hat höchste priorität.“ stadtrat schicker soll beweisen, dass er seinen eigenen masterplan und vor allem die sicherheit der fußgängerInnen ernst nimmt und umgehend handeln!

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18.12.09 12:12 - - (provided by )

"direkte demokratie" im ach so roten wien

nach über einem jahrzehnt ohne irgendeine volksbefragung in wien, nach über einem jahrzehnt, in dem der spö offensichtlich völlig wurscht war, was die bürgerInnen meinen, will bürgermeister häupl ausgerechnet in einem wahljahr eine volksbefragung machen.

das wäre ja noch eine gute idee, wenn, ja wenn nicht die spö dahinter stecken würde. was nämlich die spö macht, ist - höflich formuliert - manipulation und eine farce. weniger höflich ist es schlicht und einfach eine schweinerei. die art und weise, wie die fragen formuliert sind, ist so offensichtlich suggestiv und tendenziös, dass es nicht erst bei genauerem hinschauen, sondern schon beim ersten drüberlesen klar ist. wer sich ein bild machen will, kann das hier im antrag auf Volksbefragung (doc, 24 KB) der spö nachlesen. kosten soll diese befragung übrigens rund 7 millionen euro, davon rund 4 millionen für werbung.... ein schelm, wer böses dabei denkt in einem wahljahr!

wir grüne halten direkte demokratie und bürgerInnenbeteiligung für wichtig, richtig und unabdingbar für eine funktionierende demokratie. dennoch schliessen wir uns dem beschluss über diese volksbefragung nicht an - aus tiefem respekt vor demokratischen prozessen. wenn die spö die wienerInnen tatsächlich für so blöd hält, dieses manöver nicht zu durchschauen, wird sie die rechnung bei der wahl präsentiert bekommen. wir grüne beteiligen uns jedenfalls nicht an dieser verhöhnung der steuerzahlerInnen, die dann auch noch von den steuerzahlerInnen selbst bezahlt werden "darf".

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14.11.09 08:17 - - (provided by )

am sonntag wird gewählt...

nämlich die liste der grünen kandidatInnen für die gemeinderatswahl in wien. die grüne listenerstellung unterscheidet sich ganz wesentlich von der in anderen parteien: bei uns wählen tatsächlich alle mitglieder und unterstützerInnen. seit über 2 monaten gibt es eine eigene website, auf der sich kandidatInnen präsentieren können und nicht nur alle wahlberechtigten sich ein bild machen können, sondern eine viel größere öffentlichkeit.

es gab viele veranstaltungen, bei denen man mit kandidatInnen diskutieren und sie kennenlernen konnte. zum beispiel gab es am donnerstag ein hearing, bei dem ich auch dabei war - und alle hearings wurden mitgefilmt und auf youtube veröffentlicht...

ich finde es toll und bin stolz, dass wir unsere listenwahl in einem solchen demokratischen prozess machen. wer, ausser uns grünen, ist eine so offene partei?

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12.11.09 18:16 - - (provided by )

müllverbrennung pfaffenau

haben da schildbürgerInnen geplant?

in dem von martin margulies und mir eingerichteten kummerkasten für magistratsbedienstete sind so quasi nebenbei auch einige skurrilitäten gemeldet worden.

so erfuhren wir z.b. von mitarbeiterInnen der ma48, dass die neue müllverbrennungsanlage pfaffenau ein kleines problem mit den grossen müllwägen hat: die können nicht entladen werden, weil die anlage falsch dimensioniert ist - die entladeklappen sind zu klein.

jetzt soll umgebaut bzw. ein neues logistikzentrum daneben gebaut werden.

aus dem büro von stadträtin sima heisst es dazu, es betreffe ohnehin nur 7 lkws, die eben woanders abladen, und es sei absichtlich so geplant - wegen der geruchsbelästigung für anrainerInnen! das kann nur ein faschingsscherz sein. die pfaffenau wurde unter anderem deshalb an diesem standort errichtet, weil eben keine wohn- oder erholungsgebiete in der nähe sind, wie sich in der projektbeschreibung nachlesen lässt.

die geruchsblästigung kann es also nicht sein. was ist dann der grund, dass es in der neuen anlage keine einzige entladeklappe gibt, die für die grossen lkws passend dimensioniert ist?

wurden die 7 (von 156) lkws schlicht und einfach vergessen?

ich habe jedenfalls dem kontrollamtsdirektor von dieser erstaunlichen geschichte erzählt - schließlich ist es nicht nur zum lachen, wenn tatsächlich falsch geplant wurde und daraus mehrkosten entstehen.

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11.11.09 07:42 - - (provided by )

herbstmesse für seniorInnen in wien

es ist wieder einmal soweit: vom 11. bis 14. november findet im wiener messezentrum die herbstmesse für seniorInnen statt.
dazu gibt es einiges zu sagen.
erstens ist es bezeichnend, dass die frauen im offiziellen titel nicht vorkommen, obwohl es in der angesprochenen bevölkerungsgruppe noch mehr frauen als männer gibt.
zweitens wird die generation 50+ angesprochen. ups, da gehöre ich heuer auch schon zur zielgruppe!
und drittens ist die Programm_S22_23 (pdf, 524 KB)bei dieser messe interessant. da soll wohl für jeden geschmack etwas dabei sein: vom zahnimplantat über krampfadern, gesunde ernährung, die lieben viecherln und bodenständige musik bis hin zum erbrecht. und dazwischen gibt es messestände mit heizdecken, wellnessprodukten und ergonomischen haushaltsgeräten. wow.

ja, natürlich, für viele besucherInnen ist das angebot goldrichtig. aber mir als flotter anfangsfünzigerin fehlt da zum beispiel die berufswelt. ich hätte gerne informationen über arbeitsmarkt, über arbeitsrechtliche fragen wie z.b. altersteilzeit. ich würde gerne wissen, wie ich bis zur pension meinen job behalten kann, ohne rausgedrängt zu werden, weil ich zu teuer und zu wenig effizient bin, und/oder weil ich jungen den job wegnehme.

aber immerhin ist die bestattung vor ort - da kann frau sich informieren, wie sie den lieben verblichenen in einen diamantring verwandeln kann. übrigens drückte mir im vorjahr jemand von der bestattung ein feuerzeug als werbegeschenk in die hand. was mich zur frage verleitete, ob ich mit diesem feuerzeug meine eigene feuerbestattung in gang setzen solle...

vertreten sind auch jedes jahr der (schwarze) seniorenbund und der (rote) pensionistenverband. beide tun so, als hätten sie nichts mit politischen parteien zu tun. wohltuend anders treten da die grünen seniorInnen auf. sie bekennen farbe und setzen sich jährlich zum ziel, politisches bewusstsein zu schaffen und grüne ideen an frauen und männer zu bringen, von denen viele meinen, sie seien dafür nicht empfänglich. stimmt nicht! immer wieder gibt es interessante gespräche mit messebesucherInnen.

heuer haben sich die grünen seniorInnen wieder ein besonderes thema herausgegriffen: die nahversorgung (pdf, 501 KB). gemeinsam mit meiner kollegin eva lachkovics erläutern sie grüne konzepte, wie nahversorgung funktionieren kann.

vier tage lang stehen die grünen seniorInnen rund um die uhr an ihrem stand und machen so grüne politik spürbar und erlebbar - lustvoll und auch provokant. und das ist gut so!

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30.10.09 18:14 - - (provided by )

sicherheit für seniorInnen

im heutigen gemeinderat fühlte sich die fpö bemüssigt, die sicherheit der seniorInnen in wien zu thematisieren. leider kam heraus, was eben heraus kommt, wenn die fpö dahinter steckt: hetze gegen ausländer. die kurzfassung lautet, dass die öffnung der ostgrenzen schuld ist an der isolation der alten menschen, die sich nicht mehr auf die strasse trauen, weil so viele böse ausländer - allen voran georgier und moldawier - ihnen das börsel rauben.
die langfassung war so unfassbar verhetzend, dass ich sie lieber nicht wiederholen will.
schade! denn das bot der spö die gelegenheit, sich nur auf die hetze zu beziehen und nicht darauf einzugehen, was in wien in punkto sicherheit für seniorInnen dringend zu tun wäre.
ja, es gibt kriminelle übergriffe. ja, seniorInnen sind vor allem von trickdiebstählen und trickbetrügereien betroffen.
aber kann die lösung lauten: ausländer raus und grenzen dicht?
das ist doch quatsch!
anstatt seniorInnen mit dieser hetze noch mehr zu verunsichern und dadurch in isolation zu bringen, weil sie sich fürchten, auf die strasse zu gehen, wäre empowerment gefragt.
auf der homepage des bundeskriminalamtes finden sich da auch gute beispiele. erstens gibt es tipps der polizei, mit welchem verhalten man sich besser gegen taschenraub oder trickdiebstähle schützen kann. daraus lässt sich auch vieles ableiten, was in der wohnumgebung verbessert werden kann, um übergriffe zu verhindern - etwa bessere beleuchtung, aber auch gewisse verhaltensweisen und zivilcourage, die trainiert werden können.
das bundeskriminalamt bietet aber auch viele informationen zum thema selbstschutz und selbstbehauptung an. im gegenständlichen leitfaden geht es hauptsächlich um jugendliche und frauen.
ich meine, kurse zu selbstschutz und selbstbehauptung speziell für seniorInnen sollten möglichst niedrigschwellig angeboten werden, z.b. in penionistInnenklubs.
damit könnte alten menschen die angst genommen werden, sich aus der wohnung heraus zu trauen und am alltäglichen leben möglichst lang teilzunehmen.
anstatt also zuzusehen, wie die fpö gegen die eine gruppe hetzt und dabei die andere verunsichert, sollte die spö schleunigst handeln!

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27.10.09 17:50 - - (provided by )

bürgerInnenbeteiligung am kriemhildplatz

in meinem grätzel, dem nibelungenviertel im 15.bezirk, tut sich wieder einmal etwas spannendes: der kriemhildplatz soll aufgewertet werden. und was besonders interessant ist: diesmal sollen nicht die politikerInnen vom elfenbeinturm aus planen, sondern die anrainerInnen werden von der bezirksvorstehung und gebietsbetreuung eingeladen, sich am projekt aktiv zu beteiligen.

das ist genau, was wir grüne fordern: bürgerInnen sollen die möglichkeit haben, ja mehr noch, dazu motiviert werden, mit zu reden und mit zu gestalten, wenn es um ihre interessen, ihr umfeld geht.

als anrainerin und auch als interessierte politikerin war ich bei der auftaktveranstaltung dabei. erfreulich viele anrainerInnen sind gekommen, um ihre meinung einzubringen. gleich zu beginn wurden viele stimmen laut, der kriemhildplatz sei eine ruheoase und müsse unbedingt erhalten bleiben, man sei gegen jede änderung, die sicher verschlechterungen bringen würde.

in einer sehr gut moderierten diskussion und in 10 arbeitsgruppen wurde dann lebhaft diskutiert. das ergebnis war angesichts der anfänglichen misstrauischen stimmung erstaunlich:
positiv:
- der platz wird als ruheoase empfunden
- der platz ist ein juwel der jugendstilarchitektur
- der platz ist bereits verkehrsberuhigt
negativ:
- platz ist nicht zugänglich
- platz lädt nicht zum verweilen ein
- kaum bänke, kein licht, hässlicher zaun
- problem hundekot, taubenfüttern, mist
- autos nehmen zuviel platz ein
mögliche neugestaltung:
- platz soll benutzbar sein, aber keine lärmquelle werden
- verbreiterung des grünstreifens
- sitzgelegenheiten, evtl. auch überdacht
- blumen, gemeinschaftsbeete
- brunnen....

kurz, nach anfänglichem wehren gegen "neuerungen" kam am ende heraus, dass ein gemeinsam erstelltes gesamtkonzept durchaus zu einem noch besseren erscheinungsbild und einer noch größeren zufriedenheit führen kann.

jetzt sind studentInnen der bodenkultur am werk. sie werden bis jänner erste vorschläge ausarbeiten, die am 19.jänner wieder in der gebietsbetreuung den anrainerInnen präsentiert werden. am 26.jänner werden die anrainerInnen entscheiden, welche vorschläge an die zuständigen magistratsabteilungen zur beurteilung der machbarkeit und der kosten.
und voraussichtlich im mai sollen dann die planungsvorschläge der dienststellen diskutiert werden.

mich hat dieser abend sehr erfreut. erstens, weil ich erlebt habe, dass menschen sich für ihre umgebung interessieren, zweitens, weil ich - auch als bewohnerin - gespürt habe, dass es in unserm viertel ein sehr hohes grätzelbewusstsein und eine hohe zufriedenheit mit der wohnumgebung gibt, und drittens, weil es gelungen ist, anfängliche skepsis in aktive beteiligung zu verwandeln.

es wäre mehr als wünschenswert, dass dieser prozess zu einem musterbeispiel für gelungene bürgerInnenbeteiligung wird.

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22.10.09 17:05 - - (provided by )

krank sein im magistrat kann folgen haben

nämlich unangenehme. so sind bespitzelung, kündigung, gehaltskürzung und mobbing im wiener rathaus weiter verbreitet als bisher angenommen. belegt werden die missstände durch zahlreiche mails und rundschreiben aus unterschiedlichen dienststellen. da heisst es zum beispiel in einem rundschreiben an die telefonistInnen der rathausvermittlung, denen von ihren vorgesetzten vorgeworfen wird, zu viele anrufe nicht anzunehmen bzw. zu "verlieren": "... ich möchte Sie daher alle ersuchen, sich voll auf Ihre Arbeit zu konzentrieren, da es mir sonst leider nicht möglich sein wird, alle Wünsche für die Urlaube im Winter zu genehmigen".
aha. urlaub ist in der stadt wien also keine arbeitsrechtliche errungenschaft, auf die arbeitnehmerInnen anspruch haben, sondern belohnung für "braves arbeiten". oder wie sonst ist ein
derartiges mail zu verstehen?

wer im magistrat das pech hat, länger krank zu sein, muss den vorgesetzten rede und antwort stehen. da wird dann nach der diagnose gefragt, und es wird erklärt, krank sein sei unkollegial, weil ja die kollegInnen die anfallende arbeit übernehmen müssten.
und: wer zu lang im krankenstand ist, verliert die leistungszulage, was de facto einer gehaltskürzung gleichkommt.

an die personalvertretung wendet sich kaum wer - vor allem, wenn personalvertretung und vorgesetzte/r ein und dieselbe person sind - auch das ist im magistrat möglich und wird von allen schön geredet, bis zum chef der gewerkschaft der gemeindebediensteten meidlinger, der als vertreter der spö auch im gemeinderat sitzt....

unsere forderungen:

- sofortige beendigung der "rückkehrergespräche"
- massnahmen zur verbesserung des betriebsklimas
- massnahmen zur gesundheitsprävention

in einer ganzen reihe von anfragen (doc, 24 KB) an alle stadträtInnen wollen wir wissen, wie die einzelnen magistratsabteilungen mit den krankenständen ihrer mitarbeiterInnen umgehen.

und wir haben einen kummerkasten für magistratsbeschäftigte eingerichtet, in dem sie uns unter wahrung der anonymität ihre sorgen und beschwerden mitteilen können.

die spö will sozial und demokratisch sein. was sich unter ihrer absoluten mehrheit im rathaus abspielt, ist schlicht und einfach ein skandal.

bericht im standard

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18.10.09 12:27 - - (provided by )

schluss mit der ewig gleichen pensionsdebatte!

eine neue art von denken ist notwendig, wenn die menschheit weiterleben will, sagte albert einstein.
in der aktuellen debatte um die „unverschämten“ forderungen nach pensionserhöhung wird kein neues denken eingebracht, sondern ständig sich im kreis drehendes altes denken trägt zur vertiefung der bestehenden gräben bei.
allzu leicht bläst man ins abgelutschte horn der bösen alten, die noch butter schmieren, wo die jungen schon gar kein brot mehr haben. damit bleibt man aber bei der betrachtung des systems quasi im system, anstatt die gesamte debatte unter einem alternativen blickwinkel zu betrachten.offensichtlich muss immer wieder wiederholt werden, worum es tatsächlich geht: es ist immer wieder und immer wieder um den gegensatz zwischen arm und reich, zwischen chancenlos und privilegiert, zwischen mächtig und ohnmächtig. und dieser gegensatz zieht sich durch alle generationen, von den jüngsten bis zu den ältesten im land.
ja, viele junge sind mit arbeitslosigkeit, prekären arbeitsverhältnissen und ungewisser zukunft konfrontiert. aber nicht viel besser geht es auch älteren, die aus dem arbeitsleben in die pension gedrängt werden, noch dazu mit dem argument, sie sollten doch den jüngeren platz machen. nicht nur viele junge sind existentiell bedroht, sondern auch viele ältere, nämlich die bezieherInnen von kleinen pensionen – und die mehrheit der pensionist/innen sind nicht die khols und blechas. Ich kann sehr gut verstehen, dass die forderung nach pensionserhöhung als affront wirkt, wenn sie ausgerechnet von khol und blecha kommt. umso mehr erwarte ich mir von den jungen, dass sie sich mit den alten solidarisieren – denn ein gerechteres und gleichzeitig kostengünstigeres pensionssystem hat bessere aussichten, so lange zu bestehen, dass auch junge noch davon profitieren werden.
wer die finanzierungsprobleme bei den pensionen lösen will, darf keinen konflikt zwischen alt und jung heraufbeschwören, sondern muss von der tatsache ausgehen, dass sie folge des pensionssystems sind, dass sehr hohe pensionen besser behandelt als niedrige pensionen. die menschheit will weiterleben, also denken wir neu – bei der verteilung der bundeszuschüsse. wer dank seiner versicherungsbeiträge eine pension von 500 euro bekommt, erhält vom staat – bei einer annahme von 10% bundeszuschuss – 50 euro dazu. wer aber dank seiner versicherungsbeiträge 3.000 euro erhält, bekommt vom staat nochmal 300 euro drauf. ganz zu schweigen von managerpensionen von 10.000 euro.... das macht das system teuer und ist alles andere als sozial gerecht.
ein beispiel neuen denkens lässt sich auch in dänemark finden, wo mit der „folkepension“ die erste säule durch steuern finanziert und vom einkommen unabhängig ist. staatsbürger/innen, die zwischen ihrem 15. lebensjahr und dem renteneintritt – fünf jahre davon unmittelbar vor dem ruhestand – in dänemark gelebt haben, erhalten ab dem 65. geburtstag diese folkepension. die zweite säule ist einkommensabhängig, wird kapitalgedeckt finanziert und gesichert. das finde ich tatsächlich sehr spannend.
anstatt allerdings die soziale ungerechtigkeit zu thematisieren und neue wege aufzuzeigen, haben khol und blecha die anerkennung als 5.sozialpartner gefordert - womit sie wohl ihrer forderung nach pensionserhöhung mehr nachdruck verleihen wollten.
nun ist eine facette der diskussion die um die sozialpartnerschaft insgesamt, die in der jetzigen form meiner ansicht nach als ganzes in frage gestellt werden muss, weil entscheidungen nicht in demokratisch gewählten gremien (z.b. im parlament) gefällt werden, sondern bei mauschelein der sozialpartner hinter verschlossenen türen. typisch österreichisch halt.
und die andere facette dabei ist der undemokratisch zusammengesetzte seniorenrat. die gremien der 4 sozialpartner werden zumindest demokratisch gewählt – von den mitgliedern des ögb, der arbeiterkammer, der wirtschaftskammer und der landwirtschaftskammer. das gilt für den seniorenrat nicht – der wird nicht gewählt, sondern setzt sich zusammen aus pensionist/innenvereinigungen mit mehr als 20.000 mitgliedern. und das sind – erraten – vor allem der rote pensionistenverband und der schwarze seniorenbund. dahinter stehen vermutlich pekuniäre interessen. der seniorenrat verfügt nämlich über die „allgemeine seniorenförderung“ von 0,80 euro für jeden österreicher über 60 und jede österreicherin über 55 jahre. diese förderung ist vom bund für jede österreicherin und jeden österreicher gedacht. verteilt wird sie zu 95% zwischen rot und schwarz. von rd. 1,5 mio. euro seniorenförderung im jahr 2007 erhielten der rote pensionistenverband 748.000 euro und der schwarze seniorenbund 651.000 euro. noch fragen?
ich fordere daher, dass wir – alte und junge! - uns nicht mehr von khol und blecha blenden lassen und in der gerechtfertigten diskussion um pensionsantrittsalter, pensionserhöhung, hackler-regelung, lebenserwartung, chancen für junge, alte, männer und frauen endlich aufhören, die einen gegen die anderen auszuspielen.

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09.10.09 08:00 - - (provided by )

böse alte?

die gestrige sitzung des seniorenrates hat höhere wellen geschlagen als üblich. grund: khol und blecha haben nicht nur eine pensionserhöhung nach dem pensionistenpreisindex gefordert, sondern auch die anerkennung als 5. sozialpartner.

das hat nicht nur mich zu einer stellungnahme provoziert, sondern auch mein kollege christoph chorherr hat sich zu einem kommentar hinreissen lassen - und ist dabei in die populismusfalle gelaufen.

auch christoph chorherr ist der versuchung erlegen, seniorInnen in einen topf zu werfen und ein bild der bösen alten zu zeichnen, die den jungen die butter vom brot fressen. damit macht auch er den fehler, bei der betrachtung des systems quasi im system zu bleiben, anstatt den blick über den tellerrrand zu machen und die gesamte debatte unter einem alternativen blickwinkel zu betrachten.

weil es nämlich nicht um den gegensatz zwischen jung und alt geht, sondern immer und immer wieder um den gegensatz zwischen arm und reich, zwischen privilegiert und chancenlos, zwischen mächtig und ohnmächtig. und das völlig unabhängig vom alter.

blecha und khol als proponenten schaden der sache der seniorinnen, weil sie dieses bild der "bösen privilegierten alten" verkörpern. so gesehen muss die forderung nach pensionserhöhung als affront wirken, wenn sie ausgerechnet von ihnen kommt.

was dabei allerdings untergeht: die mehrheit der seniorinnen sind nicht die khols und blechas unserer österreichischen welt. die mehrheit der seniorinnnen sind männer und frauen, die gerade mal so viel geld erhalten, dass sie am leben bleiben können.

im dezember 2008 betrug die durchschnittspension in österreich 930 euro brutto. in worten: neunhundertdreissig euro. wobei männer mit durchschnittlich 1233 euro noch deutlich über den frauen mit durchschnittlich 738 euro lagen, aber das ist schon wieder eine andere geschichte.

höhere pensionen erhielten nur diejenigen die eine sogenannte „hackler – pension“ ausbezahlt bekamen - da lag im dezember 2008 der durchschnitt bei 1885 euro.

ich fordere daher, dass wir in der - gerechtfertigten - diskussion um pensionsantrittsalter, pensionserhöhung, hackler-regelung, lebenserwartung, chancen für junge, alte, männer und frauen endlich aufhören, die einen gegen die anderen auszuspielen.

nicht zuletzt die jungen werden es den alten einmal danken, wenn sie sich jetzt auf die füsse stellen und die probleme der pensionistinnen thematisieren. österreich als eines der reichsten länder der welt muss imstande sein, soziale ungerechtigkeiten auszugleichen. bei jungen genau so wie bei den alten.

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