Hier finden Sie bequem und übersichtlich BLOGS, die von Grünen in ganz Österreich betrieben werden. Sie können sich auf einen Blick alle ansehen oder die Blogs nach deren BetreiberInnen sortieren. Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Kommentieren!
07.02.12 10:42 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
In Graz startet ein Wettbewerb für Klein- und Mittelbetriebe zum Thema "Betriebliches Mobilitätsmanagement". Vor einiger Zeit motivierte man die Großbetriebe, ein betriebliches Mobilitätsmanagement einzurichten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu zu bewegen, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Öffi zur Arbeit zu kommen. Aus diesen Erfahrungen erstellte die Stadt Graz einen Leitfaden zu diesem Thema, auf den nun die Klein- und Mittelbetriebe zugreifen können. Damit wird der Einstieg zum Wettbewerb natürlich erleichtert.
Im Jahr 2008 stellte ich zum Thema "Betriebliches Mobilitätsmanagement" einen Antrag im Gemeinderat. Die Ausgangslage war und ist eine andere als in Graz gewesen, weswegen sich meine Zielrichtung auf das Stadtmagistrat und die städtischen Unternehmen beschränkte. Die daraus gewonnen Erfahrungen sollten dann in einem weiteren Schritt den Klein- und Mittelbetrieben, und selbstverständlich auch den Großbetrieben, zur Verfügung gestellt werden. Der Antrag wurde zwar im Gemeinderat angenommen, aber dann schubladisiert.
Nun, was Graz kann, kann Innsbruck auch. Wir Grüne werden schlicht und einfach nicht locker lassen.
Informationen zur Aktion in Graz findet man unter: http://www.graz.at/BMM
05.02.12 15:46 - Sonja Pitscheider - (provided by
)

St. Nikolaus, oder wie es auch liebevoll genannt wird "Anbruggen" ist ein sehr sehr alter Stadtteil Innsbrucks. Seit Jahrzehnten wird er unter seinem Wert geschlagen. In einer Arbeitsgruppe der Marke Innsbruck beschäftigt man sich genau mit diesem Wert. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von TVB-Obmann Karl Gostner und es tun sich zukunftsfähige Modelle auf. In St.Nikolaus hat sich eine vielfältige Kunst- und Kulturszene angesiedelt, kleine individuelle Geschäfte fassen in diesem historischen Stadtteil Fuß. Beim Hans-Brenner-Platz, der eigentlich ein sehr hübscher Teil von St.Nikolaus ist, könnte aufgewertet werden.
Dass Herr Püls noch nicht mitkann, wird wohl eine Generationenfrage sein. Er kommt aus der Kriegszeit und hat eine ganz andere Geschichte als wir heute. Die rasante technische Entwicklung ab den 50er-Jahren muss für die damalig jungen Leute unglaublich gewesen sein. Das Auto war natürlich der Begriff von Freiheit. Wer sich ein Auto leisten konnte, war ein gemachter Mann. Die rasante Entwicklung, die dazugehörende Werbung und das Image waren selbstverständlich faszinierend. Das hat geprägt. Nicht umsonst ist der deutschen Autoindustrie schon lange klar, dass der hauptsächliche Autoabsatzmarkt bei der Generation 55+ zu finden ist. Darunter fängt es schon an zu bröckeln und die städtischen Youngsters von heute haben ein gänzlich anderes Mobilitätsverhalten und sind für den Besitz eines Autos immer weniger zu begeistern. Ein aufgewerteter Platz, wie zB. am Wiltener Platzl geschehen, ist keine Ruhezone. Ganz im Gegenteil - dort ist Leben. Zu Beginn waren die Geschäftsleute des Wiltener Platzs auch gegen eine Aufwertung und schielten nur auf die Parkplätze, die es dann nicht mehr geben würde. Nun, nachdem das Wiltener Platzl in neuem Glanz erstrahlt, sind die Geschäftsleute hellauf begeistert. Sie haben erkannt, dass Parkplatz nicht gleich Kunde ist. Lieber Fredy Püls, komm, spring über deinen Schatten und hör dir an, was sich die Bewohnerinnen und Bewohner St. Nikolaus wünschen.
05.02.12 12:15 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Korruptionsskandale, Wirtschafts- und Finanzkrise, immer größere Belastungen und immer mehr Kürzungen sorgen für Politikverdrossenheit. Auch bei Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger. Wir können nicht die großen Weltprobleme lösen, wir können aber in unserer Stadt mitbestimmen und mitgestalten. Jeder Stadtteil hat seine spezifischen Probleme, aber auch seine spezifischen Ideen, wie die Lösungen aussehen könnten.
Am 18. Feber ist es soweit. Wir Grüne starten ein Beteiligungsforum, das den Namen auch verdient. Es sollen große und kleine Ideen und Lösungen für den Stadtteil diskutiert und mit Zielformulierungen vorbereitet werden. Darunter werden auch Ideen sein, die für die ganze Stadt relevant sind.
Bis zum 18. Feber besuchen wir die Menschen direkt vor Ort und motivieren sie, mittels Fragebogen, ihre ersten Ideen zu formulieren, damit am 18. Feber, unter professioneller Moderation, schon konkrete Zielformulierungen ausgearbeitet werden können. Die Fragebögen können täglich am Alois-Lugger-Platz bei unserem Info-Point abgegeben werden.
03.02.12 08:53 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Sonderschulen sind in Tirol zu Hauf zu finden. Allerdings sind dort nicht mehr ausschließlich Kinder mit Behinderung untergebracht, sondern vermehrt Kinder aus Zuwandererfamilien. Landesschulrat und Tiroler Landespolitik arbeiten hier vereint und verhindern schulische Integration. In der gestrigen Tiroler Tageszeitung zeigten sich beide unschuldig und verwiesen auf den Bund, der keine Vorgaben mache. Liebe Tiroler LandespolitikerInnen und liebe Leute im Landesschulrat: auf der einen Seite immer auf Föderalismus spielen und auf der anderen Seite mit dem Finger auf den bösen Bund zu zeigen, ist als falsches Spiel leicht zu durchschauen. Hier ein Artikel von Integration Tirol, der aufzeigt, wo die Verhinderer sitzen.
01.02.12 08:20 - Sonja Pitscheider - (provided by
)

Freundinnen und Freunde treffen, und die ganze Nacht tanzen. Kommt vorbei.
31.01.12 17:51 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Das freut mich sehr. Die S-Bahn in Tirol zieht immer mehr Fahrgäste an. Viele Pendlerinnen und Pendler ersparen sich dadurch die teure Autofahrt. Auch die angebotenen Buskilometer steigen kontinuierlich. Wichtig dabei ist natürlich immer, dass neu eingeführte Strecken bzw. Taktverdichtungen spätestens nach einem Jahr evaluiert werden. Wichtig deshalb, weil das kostet natürlich Steuergeld und mit dem muss sorgsam umgegangen werden. Die S-Bahn hat sich jedenfalls gut etabliert.
30.01.12 10:39 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Es mag jetzt irrelevant erscheinen, aber unsere Telefone laufen bei Schneefall immer heiß, da die Haltestellen der IVB schlecht geräumt werden. Das hat zur Folge, dass der Ein-/Ausstieg recht gefährlich werden kann. Die mit der maschinellen Schneeräumung angehäuften Schneeriegel stellen eine Gefahrenquelle dar. Bis jetzt wurde die Verantwortung zwischen Stadt und IVB hin- und hergeschoben. Es interessiert die Leute aber nicht, wer für die Räumung zuständig ist. Es soll einfach gemacht werden. Von der zuständigen Stadträtin Pokorny-Reiter hörte man immer nur, dass laut STVO außerhalb des Zwangsreinigungsgebietes die Anrainerinnen und Anrainer zuständig seien. Das schien mir schon recht eigenartig, weshalb ich im letzten Gemeinderat eine offizielle Anfrage stellte. Und die Beantwortung ist eindeutig: Keine Zuständigkeit der Anrainerinnen und Anrainer. Ich würde mich auch ziemlich gepflanzt vorkommen, wenn ich den Gehsteig sauber mache und dann kommt der Schneeräumwagen, der die Fahrbahn freimacht und schüttet mir die Haltestelle zu.
Nun, wie kann das Problem gelöst werden? Es muss endlich ein Vertrag zwischen Stadt und IVB gemacht werden, der klare Zuständigkeiten schafft. Die heiße Kartoffel, die laut Kontrollamtsbericht seit Jahren hin- und hergeschoben wird, soll endlich auskühlen dürfen. So schwierig wird das wohl nicht sein.
25.01.12 16:11 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Im heutigen Stadtsenat erklärte die Bürgermeisterin, warum der mehrheitlich beschlossene Antrag auf Änderung des Bilderbuches "Innsbruck informiert" nicht nachgekommen werden kann. Es wurde ja immer wieder medial behauptet, dass die Stadt Pönalzahlungen bei Änderung der Seitenanzahl zu leisten hätte. Heute wurden endlich die Zahlen auf den Tisch gelegt. Nun, eine Reduzierung der Seitenanzahl bis das neue Konzept stehen würde, hätte laut Auskunft Ausfallszahlungen zur Folge. Wobei, da wurden nur die Angaben der Agentur vorgelesen, verhandelt wurde nicht. Defacto kann die Zeitung mit 48 Seiten erscheinen (das ist der Minimumumfang laut Agentur), da wir unglaublich gute Ämter haben, die viel zu berichten hätten.
Nun war es aber so, dass ganz viele Nebelbomben herumgeworfen wurden, um das Eigentliche nicht behandeln zu müssen. Das gleiche Spiel wird sich im morgigen Gemeinderat wiederholen. Wer Zeit und Interesse hat, kann ab 15 Uhr in den 6. Stock des Rathausturms kommen.
21.01.12 13:11 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Europaweit starren wir auf 3 Buchstaben und hinterfragen nicht, ob die Bewertungen unserem Wirtschaften eigentlich entsprechen. Die 3 Agenturen, die weltweit Finanzpoker spielen, arbeiten intransparent. Wir wissen nicht, welche Faktoren verwendet werden, mit denen sie zu den Beurteilungen kommen.
Keine Frage, die Staaten und somit die Bürgerinnen und Bürger müssen die Staatsverschuldung runterschrauben. Der größte Brocken der letzten Jahre verusachte die Finanzkrise, die schlussendlich die Realwirtschaft mit hineingerissen hat. Milliarden wurden für die Bankenrettungspakete ausgegeben. Milliarden wurden auch zur Stützung der Realwirtschaft ausgegeben, um die Arbeitslosigkeit unten zu behalten. Das hat den Staatsschulden einen ordentlichen Schub gegeben.
Auf europäischer Ebene gibt es bereits Menschen, die über eine gemeinnützige Ratingagentur nachdenken. Das finde ich ganz spannend. Was soll diese leisten? Wie soll bewertet werden? Und, eines der wichtigsten nachhaltigsten Faktoren, was soll bewertet werden?
Zum Einlesen hier ein interessanter Link von der Homepage Ökonews.
20.01.12 09:04 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Eine umfassende Information ist das Um und Auf. Im letzten Stadtsenat kamen die IVB, Verkehrsplanung, Stadtplanung und Tiefbau, um die Stadtsenatsmitglieder über den Abschnitt Sillpark bis zum Leipziger Platz für die Straßen-/Regionalbahn zu berichten. Warum die Gleise ausgetauscht werden müssen, warum die Friedensbrücke neu gebaut werden sollte und wie überhaupt die Ein-/Ausstiegssituation für die Fahrgäste aussieht. Die Autofahrenden wurden auch nicht vergessen.
Die Brücke ist 50 Jahre alt und beidseitig schwimmend gebaut, damit sich die Brückenteile bei den verschiedenen Temperaturen ausdehnen oder zurückziehen können. Diese Bauweise wendet man heutzutage nicht mehr an, weil bei beidseitigem "Schieben" die Brücke sich zu versetzen beginnt. Die Friedensbrücke wandert langsam aber stetig Richtung Sillpark. Die Gleise darauf sind ebenfalls 50 Jahre alt.
Beides, Brücke und Gleise, könnten saniert und alles beim Status-quo belassen werden. Würde Kosten sparen, keine Frage - allerdings nur für die nächsten paar Jahre. Das wäre verschwendetes Steuergeld und - wie haben es die Berichterstatter genannt - "frustrierte Kosten" (das ist eine geniale Wortkombination -:))
Die Brücke müssen wir schlussendlich doch neu bauen. Eine wandernde Brücke ist doch ein beträchtliches Sicherheitsrisiko, vor allem bei dem hohen Verkehrsaufkommen, das auf dieser Brücke vorzufinden ist.
Die neu konzipierte Haltestelle beim Leipziger Platz bietet mehrere Vorteile. Fahrgäste müssen keine Fahrbahn mehr queren, weil der gesamte Haltestellenbereich zum Rapoldipark rückt. Das erspart wieder Ampelregelungen. Meiner Meinung nach haben wir in Innsbruck sowieso viel zu viele Ampeln. Für die Autofahrenden ist es auch nicht mehr so verwirrend wie derzeit, da eine logischere Führung der Fahrbahnen kommt und kein Konflikt mehr mit der Straßenbahn besteht.
Ich gehe davon aus, dass kommenden Donnerstag zu Beginn des Gemeinderates (15 Uhr, 6. Stock ,Rathausturm) die Präsentation dieses Teilabschnittes stattfindet. Wer Zeit und Interesse hat, abseits der medialen Berichterstattung, Informationen aus erster Hand zu bekommen, sollte hinkommen.
19.01.12 14:15 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Wer in den letzten Tagen die Nachrichten aufmerksam verfolgt hat, hat des öfteren Minister Berlakovic aus dem Umweltministerium vernommen. Die CO2-Emissionen des Verkehrs steigen und steigen. Handeln ist angesagt. In Ballungsräumen kommt natürlich noch die Feinstaub- und Dieselrußproblematik dazu.
Innsbruck ist am Puls der Zeit. Im gestrigen Stadtsenat erhielt der Umweltausschuss den Auftrag, Maßnahmen für die Sicherstellung der zukünftigen Mobilität auszuarbeiten. Anlass dafür war ein Antrag meiner Kollegin Uschi Schwarzl, Mitglied des Umweltausschusses, die mit KollegInnen aus anderen Fraktionen im letzten Gemeinderat einen Mehrparteienantrag eingebracht hatte.
Das ist
17.01.12 14:55 - Sonja Pitscheider - (provided by
)

Das Land Tirol beauftragt jährlich die TKI open, zu einem bestimmten Thema Künstlerinnen und Künstler aufzurufen, Projekte einzureichen. Welche Projekte gefördert werden und zur Umsetzung kommen, entscheidet dann eine unabhängige Fachjury.
Nun, 2 Projekte passen der Kulturlandesrätin nicht. Und sofort wird die Zensurkeule geschwungen und mündlich ausgerichtet, dass diese 2 Projekte für eine Förderung nicht in Frage kommen.
In was für einem Land leben wir eigentlich?
13.01.12 11:33 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Am Freitag, 20.1., findet um 19 Uhr im Café DeCentral ein spannender Vortrag statt. Einfach hinkommen, zuhören und mitreden.
Volker EICK ist Politikwissenschaftler am Zentrum für Europäische
Rechtspolitik (ZERP) der Universität Bremen:
Die Olympischen Spiele gehören ? zusammen mit der FIFA-Weltmeisterschaft ? zu den größten Sport-Events weltweit. Im zweijährigen Wechsel finden die Olympischen Sommer- und Winterspiele statt, seit 2010 gibt es zusätzlich die Olympischen Jugendspiele, die dieses Jahr in Innsbruck erstmals als Olympische Winterspiele stattfinden.
Spätestens seit den Olympischen Spielen von Los Angeles im Jahr 1994 ist aus einem ?Sportfest für Alle?, das vermeintlich der Völkerverständigung dienen sollte, ein kommerzielles Unternehmen für Eliten und Großkonzerne geschaffen worden. Sämtliche organisatorischen und finanziellen Risiken, so steht es in allen Verträgen schon vor Beginn der Spiele, liegen dabei ausschließlich bei der Öffentlichen Hand.
Es ist dabei kein Zufall, dass die intensivierte Vermarktung der Spiele parallel zur Neoliberalisierung von Städten und Regionen stattfindet, im Gegenteil:
Die Olympischen Spiele sind für die zunehmende Privatisierung, Kommerzialisierung und Festivalisierung des urbanen Raums und der Regionen mit seinen ausgrenzenden Effekten vielmehr konstitutiv, wenn es um deren Zurichtung für Profitinteressen gegen die Bevölkerungsmehrheit geht.
*Klar ist dabei, wer an den Spielen verdient: Nicht nur große Konzerne wie BMW, adidas oder Coca-Cola kassieren riesige Gewinne. Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) profitiert durch Sponsoren und Medienkonzerne mit Millionen von Euro.
*Zuletzt haben die Winterspiele in Vancouver gezeigt, wie im Vorfeld und während der Spiele Straßensperren und Videokameras, Polizei, Militär und Sicherheitsdienste zum sportiven Alltag der Stadt und Region werden ? und gegen sogenannte Randgruppen vorgehen.
*Mit den Jugend-Olympiaspielen wird der Konkurrenzkampf, das permanente ?Höher?Schneller?Weiter? aus der Erwachsenenwelt, nun auf Jugendliche ausgeweitet und mit dem kommerzialisierten Leistungssport des ?Alle gegen Alle? als Norm zelebriert.
11.01.12 15:54 - Sonja Pitscheider - (provided by
)

Das kleinstrukturierte Wabensystem, mit dem im Öffentlichen Verkehr abgerechnet wird, ist einfach viel zu unlogisch. Im Bild ist mal der Raum Innsbruck abgebildet.
Ein Beispiel kann verdeutlichen, wie unsinnig das Ganze ist:
Wenn man von Hall nach Innsbruck-Kranbitten fährt, sind das 3 Zonen. Die Jahreskarte kostet dafür 476 Euro. Wenn man nur eine Station weiterfährt, ist man schon in Völs und somit eine Zone weiter. Nicht genug: Weil Innsbruck durchfahren wird, zählt Innsbruck zweimal, sodass im Endeffekt 5 Zonen zu zahlen sind. Die Kosten für die Jahreskarte springen auf 697 Euro.
Das sind Preissprünge, die für potenzielle Fahrgäste unverständlich sind.
Wir brauchen dringend eine Reform des Kleinzonenwahns und ein Großraumticket zu einem vernünftigen Preis.
31.12.11 16:17 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
... ins Neue Jahr wünsch ich allen. Der Schnee deckt Innsbruck zu. Ich find das wunderschön. Auch wenn die Wege etwas mühsam werden.
Die kommende Woche werdet ihr auf dieser Seite nichts zu lesen bekommen. Ich vertschüss mich zum Langlaufen und Eislaufen und bin erst wieder zu Schulbeginn da.
29.12.11 14:49 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Alle Jahre wieder werden die Preissteigerungen bei Löhnen und Betriebsmitteln an die Fahrgäste weitergegeben. An sich ja ein betriebswirtschaftlich logischer Vorgang. Nur, aus gesamtwirtschaftlicher Sicht können die Preiserhöhung nicht hingenommen werden. Wir müssen den Öffentlichen Verkehr reformieren.
Einfacher Zugang, eine Zone und günstige Ticketpreise - das sind ganz wichtige Bestandteile, um die Menschen auf den Öffentlichen Verkehr zu bringen. Jährliche Steigerungen, die je nach Ticketart die tariflichen Lohnanpassungen der meisten Branchen weit übersteigen, sind kontraproduktiv. Und Kleinzonenwahn, der einen zur Verzweiflung treiben kann, ist auch kontraproduktiv.
Der Großraum Innsbruck braucht endlich ein Großraumticket, einfache Handhabung und eine verlässliche Preispolitik.
28.12.11 19:22 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Ich hoffe, ihr hattet alle erholsame Feiertage und viele gute Freundinnen und Freunde um euch herum.
Ich habe mir auch ein bisschen freigenommen und staunte dann nicht schlecht, als ich die xte Geschichte zur Graßmayrkreuzung in der Tiroler Tageszeitung las. Da streiten doch glatt Stadt und Land wegen Grünstreifen und Bäumen herum. Das Land Tirol will dafür keine Grundstücksverhandlungen führen, die Stadt besteht auf Begrünung. Nun, man kann das ganz einfach lösen. Das gesamte Projekt einstampfen und endlich darüber reden, was wir in 10 bis 20 Jahren überhaupt an Infrastruktur brauchen. Jetzt 40 Millionen Euro in eine Kreuzungsuntertunnelung und einen Kreisel zu verschwenden, die bei ersterem zu einer Verlagerung des Staus um ein paar hundert Meter und bei zweiterem eine ampelfreie Anbindung von der Autobahn bis ins Zentrum bringt, zeigt, dass immer noch in alten Kategorien gedacht und geplant wird. Langsam sollte es wirklich in den Köpfen drinn sein, dass das Auto in seiner jetztigen Verschwendungssucht auf Dauer nicht mehr leistbar ist.
Wir brauchen ganz andere Konzepte, damit wir auch morgen mobil sein können. 40 Millionen Euro für kurzfristige Maßnahmen zu versenken, finde ich jenseitig und verantwortungslos.
24.12.11 09:36 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
... ein schönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.
22.12.11 13:17 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Auch wenn es jetzt schneit und die Feinstaubproblematik kein Thema mehr ist, bleibt es aktuell. Die nächsten Überschreitungen kommen so sicher wie das Amen im Gebet. Langfristig haben wir Grünen nun durch einen Mehrparteienantrag durchgesetzt, dass, wie beim Innsbrucker Energieentwicklungsplan, endlich konkrete Maßnahmen erarbeitet werden. Bei ersterem geht es um die Raumwärme, bei zweiterem nun um die ökologischen und wirtschaftlich vernünftigeren Möglichkeiten, von A nach B zu kommen
19.12.11 08:41 - Sonja Pitscheider - (provided by
)
Im letzten Gemeinderat schlossen sich mehrere Fraktionen zusammen, um das Fotoalbum "Innsbruck informiert" auf neue Füße zu stellen. Derzeit ist es ja so, dass sich die Informationen für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker in Grenzen halten, dafür aber die Fotoserien für die Bürgermeisterin ausufernd sind. Ab und zu darf auch ein amtsführender Stadtrat oder Stadträtin der ÖVP und SPÖ aus dem Heftchen lächeln. Das ist aber nicht der eigentliche Sinn und Zweck einer amtlichen Mitteilung.
Am Donnerstag beschlossen nun 23 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, dass die Zeitung neu konzipiert werden muss. Bis dorthin darf diese nur mit den amtlichen Mitteilungen und den Terminen herauskommen. Nun, das lässt sich die Bürgermeisterin natürlich nicht so einfach gefallen. Die kolportierten Pönalzahlungen bei Einstellung des derzeitigen Blattumfangs von 840.000 Euro sind für mich unglaubwürdig. Da kann ich nur sagen: Vertrag auf den Tisch legen.
Außerdem will ich wissen, warum "Innsbruck informiert" auch in den Bezirk Innsbruck-Land verschickt wird. Schließlich kann man sich die Ausgaben auch im Internet ansehen, da braucht es keinen postalischen Versand. Wird wohl mit der Werbung zusammenhängen - je höher die Auflage, desto höher der Preis. Nur, dafür ist das Mitteilungsblatt nicht gedacht.