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08.02.12 08:11 - Gebi Mair - (provided by
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Heute und morgen findet eine Sitzung des Tiroler Landtages statt. Heute ab 10 und und morgen ab 9 Uhr, jeweils bis ca. 20 Uhr. Die Themen sind bunt gemischt, große Linie der Koalition gibt es derzeit irgendwie keine. Reinschauen, mitdiskutieren! Oder gleich ins Landhaus auf Besuch kommen und direkt zuschauen.
Wenn der Livestream nicht funktioniert, gibt's hier noch eine Alternative.
Update: Die mündliche Anfragebeantwortung von Landesrätin Beate Palfrader (VP) zum Thema Kulturzensur TKI open findet sich hier.
07.02.12 07:00 - Gebi Mair - (provided by
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Grüne Andersrum, die Vertretung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransX-Personen feiert 15 Jahre. Hier gibt's eine kleine Broschüre dazu:
06.02.12 07:11 - Gebi Mair - (provided by
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Am kommenden Samstag gibt es dagegen übrigens eine Demo in Innsbruck. Mehr Informationen hier.
04.02.12 08:00 - Gebi Mair - (provided by
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Der Alpenverein Innsbruck gibt seit einigen Jahren eine wunderbare Broschüre zu Skitouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Innsbruck heraus, die gibt's hier zum Download. Die ein oder andere Skitour mit Öffis habe ich selbst auch hier gesammelt.
Anlässlich der Neuauflage der Broschüre hat der Alpenverein nun Forderungen an die Politik für SkitourengeherInnen rund um Innsbruck veröffentlicht:
"Weitere Verbesserungen ? die Politik ist gefordert!
Auch wenn sich die Erreichbarkeiten sowie das öffentliche Netz im Großraum Innsbruck in den letzten Jahren durchaus verbessert hat, ist die Politik gefordert, weitere Verbesserungen anzustreben:
1) Die Skitourenhochburg Lüsenertal/Praxmar muss auch in den Wintermonaten mit dem Postbus erreichbar sein.
2) Einige Täler, wie das Valser- oder Schmirntal, weisen an den Wochenenden schlechte Erreichbarkeiten auf.
3) SkitourengeherInnen sollten ebenso wie Alpinschifahrer kostenlos mit Skibussen bzw. mit jenen vom Land geförderten Buslinien transportiert werden.
Darüber hinaus streben das Postbus-Regionalmanagement, das ÖBB-Regionalmanagement und die IVB, in Zusammenarbeit mit dem Oesterreichischen Alpenverein ein einheitliches und attraktiven Tarifsystem für SkitourengeherInnen bzw. Bergsportler an."
Diesen Forderungen kann ich mich nur allesamt anschließen und ich werde versuchen, zu ihrer Umsetzung beizutragen. Menschen, die gesunden und nachhaltigen Sport machen und dabei auch noch ohne Auto unterwegs sind, das ist wahrscheinlich unsere Idealvorstellung von sportpolitisch Wünschenswertem. Und wenn Tirol diese wunderbare Möglichkeit bietet, dann müssen wir sie möglichst unterstützen.
02.02.12 15:09 - Gebi Mair - (provided by
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Für die Landtagswahl 2013 hat Tirol ein neues Wahlrecht bekommen. Erstmals zählt dabei nun auch eine Vorzugsstimme für einen Kandidaten als Stimme für die Partei, selbst wenn man die Partei nicht ankreuzt. Den Namen des Kandidaten oder der Kandidatin muss man allerdings selbst hinschreiben.
Ich habe bei der Beschlussfassung im Landtag gewitzelt, dass ich gespannt bin, was passiert, wenn auf unserer Liste ein Günther Platter kandidiert, für wen die Stimmen ohne angekreuzte Partei dann zählen. Und Georg Willi hat ergänzt, dass er gespannt ist, was passiert, wenn jemand Landeshauptmann Platter falsch schreibt. Blatter zum Beispiel. Oder Plattner. Das sei nicht zu erwarten, erklärte ÖVP-Klubobmann Josef Geisler dazu. Die Menschen wüssten sehr wohl, wie man den Landeshauptmann schreibt. Na gut, habe ich mir gedacht. Bis heute.
Heute fiel mir das aktuelle Protokoll der vergangenen Regierungssitzung in die Hand. Und was lese ich im Protokoll, wie heißt der Landeshauptmann angeblich?
01.02.12 10:28 - Gebi Mair - (provided by
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31.01.12 17:13 - Gebi Mair - (provided by
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Vor einigen Wochen habe ich bei Landesrat Christian Switak (ÖVP) nachgefragt, wie es um die Parkplätze des Landes bestellt ist. Der Hintergrund der Frage ist natürlich Switaks Privat-Porsche. In der Anfragebeantwortung hat er mir mitgeteilt, dass 2 Parkplätze in der Landhausgarage für den österreichischen Rechnungshof reserviert sind:
30.01.12 07:32 - Gebi Mair - (provided by
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26.01.12 11:20 - Gebi Mair - (provided by
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24.01.12 08:30 - Gebi Mair - (provided by
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Man wolle nichts bestätigen, hieß es aus dem BZÖ. Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtete, unter Berufung auf einen Ermittlungsakt der Staatsanwaltschaft, dass unter anderem etwa 500.000 Euro von der Telekom an das BZÖ Tirol zur Finanzierung des Nationalratswahlkampfs 2008 geflossen seien. Die Schlüsselfigur sei FPÖ/BZÖ-Nationalrat Klaus Wittauer gewesen. Dementieren wollte das BZÖ aber offenbar auch nichts.
Klaus Wittauer ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um Parteienfinanzierung geht. Derzeit gibt es eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, in die ebenfalls Klaus Wittauer und ein Ersatzgemeinderat von Für Innsbruck, Leo Pertl von der AP Immobilienberatung involviert sind. Dabei geht es um insgesamt 1,7 Millionen Euro an Grundstücksgeschäften zwischen der Stadt Innsbruck und Klaus Wittauer. Die Kontrollabteilung der Stadt wurde beauftragt, alle Geschäfte zu überprüfen. Die Vermutung, die im Raum stand: Wittauer habe für seine Grundstücke überhöhte Preise von der Stadt erhalten, Pertl ohne Auftrag gearbeitet, und der Gewinn sei an Für Innsbruck geflossen. Das Indiz lag darin, dass die Stadt mehr für die Grundstücke bezahlt hat, als die Verhandlungen ergeben haben. Für Innsbruck hat inzwischen angeboten, seine Klubfinanzen offen zu legen, aber leider nicht die Vereinsfinanzen. Damit wählte auch Für Innsbruck den Weg, nur nichts zu bestätigen.
Derzeit ist abzuwarten, was die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in beiden Causen ergeben, es gilt die Unschuldsvermutung.
23.01.12 07:50 - Gebi Mair - (provided by
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Das ist Andreas Köll. Andreas Köll ist weltberühmt in Osttirol:
18.01.12 08:55 - Gebi Mair - (provided by
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17.01.12 10:08 - Gebi Mair - (provided by
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Bei der Bestellung von Christa Them als Rektorin der Privatuniversität des Landes Tirol UMIT wurde sie von Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (VP) als ?beste Bewerberin? gelobt. Nun, daran tauchten bald Zweifel auf.
| Noch-Rektorin Christa Them, Noch-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf |
16.01.12 12:47 - Gebi Mair - (provided by
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Bei der Industriellenvereinigung Tirol hat es einen Dammbruch gegeben. Ihr ehemaliger Geschäftsführer hat sich dafür ausgesprochen, die Spenden der IV an die ÖVP Tirol offen zu legen. Die Industriellenvereinigung habe Wahlkämpfe der Volkspartei finanziert, aber keine konkreten Aufträge mit dem Geld verknüpft.
Dass die Industriellenvereinigung die Finanzierung der ÖVP-Wahlkämpfe zugibt und sich auch noch für eine Offenlegung der Spenden ausspricht, ist eine Sensation. Ich würde sagen: mutig voran, legt die Listen offen! Wenn die ÖVP selbst ihre Spenderlisten nicht öffentlich machen will, dann müssen dies eben die Spender tun.
Über das Standing von Günther Platter in Tirol sagt dieser Dammbruch übrigens auch etwas aus, aber das ist ein anderes Thema.
13.01.12 21:36 - Gebi Mair - (provided by
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DDr. Werner Königshofer, ehemaliger Nationalratsabgeordneter der FPÖ ist kein mutiger Mann. Heute stand er in Innsbruck vor Gericht. Am Landesgericht sollte gegen ihn wegen übler Nachrede verhandelt werden. Als der Richter ihn als Beschuldigten aufrief, sagte er: "Herr Rat, ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich Abgeordneter zum Tiroler Landtag bin, ich bin immun!" Der Richter darauf: "Seit wann?"
Werner Königshofer berief sich darauf, dass er wegen der Krankheit von Gerald Hauser vertretungsweise für eine Sitzung als Tiroler Landtagsabgeordneter angelobt wurde. Dabei vergaß er, dass es über die Immunität von Ersatzabgeordneten in der Tiroler Landesordnung § 32 Abs. 7 heißt: "(7) Für die Ersatzmitglieder gelten die Abs. 1 bis 6 nur während des Zeitraumes, für den sie zur Teilnahme an der Tätigkeit des Landtages einberufen werden."
Der Richter vertagte die Verhandlung gegen Königshofer, um beim Tiroler Landtag Auskunft zu holen. Das wird an seiner Verurteilung aber nichts ändern. Aber Königshofer ist offensichtlich zu feig, um sich zu verteidigen. Dafür wird man sich anschauen müssen, ob es sich um eine Amtsanmaßung nach dem Strafgesetzbuch handelt, wenn man behauptet, Abgeordneter zu sein, obwohl man es nicht ist. Mut schaut jedenfalls anders aus als DDr. Werner Königshofer.
13.01.12 08:14 - Gebi Mair - (provided by
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In der Parallelwelt der Tiroler Medien haben die Youth Olympic Games schon begonnen (Tiroler Tageszeitung: "Die Spiele sind eröffnet"), auch sonst gibt es medialen Einheitsbrei zu den Spielen. Mein Beileid an die JournalistInnen, die dank "Medienkooperationen" derartige Artikel schreiben müssen.
12.01.12 09:25 - Gebi Mair - (provided by
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11.01.12 08:40 - Gebi Mair - (provided by
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Man muss nicht alles glauben, was die ehemaligen Hypo-Vorstände in diesem Schreiben zu den Verlusten der Landesbank erklären. Aber interessant ist jedenfalls die Sache mit dem Partizipationskapital.
Bereits 2009 war die Hypo in Schwierigkeiten geraten, und es sollte Kapital zugeschossen werden. Dann ging es um die Frage, welches Modell am besten ist. Landeshauptmann Günther Platter behauptete damals, der Vorstand habe sich für das Partizipationskapital ausgesprochen, also die Beteiligung von Privaten an der Hypo Tirol in Form von Ergänzungskapital. Mit bis zu 100 Millionen Euro sollten sich private Institutionen an der Hypo beteiligen, dafür 5% Zinsen im Jahr erhalten und nach 10 Jahren wieder aussteigen.
Ich habe damals erklärt, dass das ein wahnsinnig teures Modell ist, und dass es bessere Alternativen gibt. Platter erklärte sein Modell für Alternativlos, und im Übrigen sei es auch das Modell der Hypo selbst. Die ehemaligen Vorstände zeigen nun deutlich, dass dies definitiv nicht der Fall ist, sondern dass sie andere Varianten bevorzugt hätten. Das ist jetzt ein Fall fürs politische Puzzle.
Dass es jetzt einen derart massiven Zuschuss in die Hypo braucht, liegt auch an den falschen politischen Entscheidungen von 2009, meiner Erinnerung nach übrigens damals auch mit den Stimmen der Liste Fritz und der FPÖ beschlossen. Platter hat also nicht nur selbst zu wenig wirtschaftlichen Sachverstand, sondern glaubt auch seinen BeraterInnen nicht. Die Kombination daraus ist ein echtes (teures) Problem.
Apropos Problem: Die Prüfungen durch KPMG, PwC und Ernst&Young 2009 bei der Hypo werden uns noch länger beschäftigen. Dass die Prüfungsgesellschaften nicht in der Lage waren, die Risiken zu erkennen ist nämlich auch ein strukturelles Problem von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und vom (zu engen) Verhältnis zwischen Landesbank, Landespolitik und großen Prüfungsgesellschaften in Tirol. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, sozusagen. Auch ein Teil des Polit-Puzzles.
Und neben den Italien-Geschäften der Hypo werden uns demnächst auch die Spanien-Papiere in der Tiroler Landesbank beschäftigen, auch sehr teuer. Das Ende der Verluste bei der Landesbank ist leider noch nicht erreicht.
10.01.12 09:08 - Gebi Mair - (provided by
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Ich hatte es bereits vor eineinhalb Jahren vorausgesagt: Tilgs Rettungs-Ausschreibung führt zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen für die Hauptamtlichen und Freiwilligen bei den Tiroler Rettungsorganisationen. Die Regierungsparteien hatten das natürlich verneint.
Nun hat der Arbeitsinspektor Ermittlungen aufgenommen. Die Arbeitsplätze der RetterInnen, wenn sie zum "Flächendecken" geschickt werden sind menschenunwürdig. Flächendecken heißt, dass sie nicht in der Dienststelle auf ihren Einsatz, sondern am Straßenrand, auf Parkplätzen oder in Waldstücken. Auch die ganze Nacht über.
Dort gibt es keine sanitären Einrichtungen, es gibt keinen Raum zum Aufwärmen, es gibt einfach nichts, was einen Arbeitsplatz in Österreich ausmacht. Deshalb ist es gut und richtig, dass der Arbeitsinspektor jetzt eingreift. Und höchst an der Zeit, das Tiroler Rettungsgesetz zu evaluieren - und Landesrat Tilgs größten Unsinn zu korrigieren.
Tiroler Tageszeitung: Rettung ist ein Fall für das Arbeitsinspektorat
09.01.12 07:26 - Gebi Mair - (provided by
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Die Agentur Headquarter ist die Haus- und Hofagentur der ÖVP und macht viele ihrer Wahlkämpfe. Die Verbindungen sind so eng, dass der Geschäftsführer der Agentur, Martin Malaun, kürzlich sogar zum Geschäftsführer der ÖVP Tirol bestellt wurde.
Man fragt sich ja manchmal, wie die Geldwaschmaschine der ÖVP funktioniert. Nun, schauen wir uns diese Werbeagentur einmal an.
Dass Headquarter von öffentlichen Aufträgen profitiert, ist nichts Neues. Dazu gehören etwa Aufträge beim Bergiselmuseum, die Entwicklung des Inns'bruck "Logos" oder große Aufträge aus dem Innenministerium. An einem kleinen Beispiel soll gezeigt werden, wie das Werkl tatsächlich läuft:
Der Tag der offenen Tür des Landeshauses kostete 283.270 Euro. Der wichtigste Posten sind natürlich Personalkosten für MitarbeiterInnen des Landes von 85.000 Euro. Weitere große Posten sind Zeltverleih, Bühne und Möblierung. Wie aber kommt die Werbeagentur Headquarter ins Spiel? Für die Werbung natürlich.
In Inserate wurden 88.848 Euro an Steuergeldern gesteckt. Für die Inserate und einige weitere kleine Aufgaben, etwa die Gestaltung von Plakaten und Einladungen wurde eine Agentur beauftragt, eben Headquarter. Dafür erhielt Headquarter 35.640 Euro.
Damit ist Headquarter vermutlich die teuerste Werbeagentur, die Tirol zu bieten hat. Die Leistungen von Headquarter wurden massiv überbezahlt. Die Frage ist: Was passiert mit dem überbezahlten Geld? Wie profitiert die ÖVP davon? Ich denke, Headquarter und ihre Volkspartei haben Aufklärungsbedarf. Praktisch, dass das der Hauptgeschäftsführer in Personalunion machen kann.