Gegen Atomenergie sein heißt grün sein! Auf den folgenden Seiten haben wir alle Infos für Sie zusammengestellt: Fotos und Videos von Grünen Aktionen, unsere Grünen Forderungen und viele weiterführende Informationen zur Grünen Energiewende.
Unsere Umweltsprecherin Christiane Brunner lässt Worten Taten folgen. Im deutschen Gorleben unterstützte sie gemeinsam mit Global 2000 den Anti-Castor-Transport-Protest.
29. Juni 2011Zwei Tage vor dem Anti-Atomgipfel der Bundesregierung nehmen wir Grünen Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber in die Mangel. Das Unternehmen werbe mit dem Image als "sauberer Wasserstromkonzern", aber nur ein geringer Teil seines Geschäftes beziehe sich auf die Produktion von Strom aus Wasserkraft.
8. Juni 2011Eva Glawischnig, Umweltsprecherin Christiane Brunner und weitere Grüne Abgeordnete demonstrieren vor der Wiener SPÖ-Zentrale für die rasche Umsetzung des Atomausstiegs. Denn: Energiewende - ja, es geht!
13. Mai 2011Eva Glawischnig, Umweltsprecherin Christiane Brunner und Grüne AktivistInnen am tschechischen Risiko-Meiler Bohunice.
Am 2. Mai 2011 wurden 500.000 Unterschriften gegen Atomstrom an NR-Präsidentin Prammer und die Klubobleute übergeben
Eva Glawischnig: "Jetzt tragen wir den Kampf für den Atomausstieg ins Parlament!"
Unterschriften werden weiter gesammelt auf www.atomausstieg.at
Weitere Fotos von Global 2000 finden Sie hier
GLOBAL 2000, wir Grüne und alle UnterstützerInnen von atomausstieg.at haben anlässlich des 25. Jahrestages von Tschernobyl und der aktuellen Atomkatastrophe in Japan am Ostermontag zu einer gemeinsamen Gedenkkundgebung am Wiener Stephansplatz aufgerufen.
In nur wenigen Wochen haben mehr als 350.000 Österreicherinnen und Österreicher ihrer Forderung nach Atomausstieg Ausdruck verliehen und mit ihrem Namen ein Zeichen für die Energiewende gesetzt.
GEMEINSAM haben wir am Jahrestag der Reaktorkatastrophe ein deutliches Zeichen gesetzt und gefordert: Atomkraftwerke abschalten - jetzt!
Durch die Gedenkveranstaltung führte ORF-Moderatorin Barbara Stöckl.
Zum Schluss der Gedenkkund
gebung wurde ein Atomsymbol bestehend aus 2000 Kerzen entzündet. GLOBAL 2000 mit seinem internationalen Netzwerk Friends Of The Earth organisieren diese "brennenden Atomsymbole" in ganz Europa und auch in Übersee im stillen Gedenken an die Opfer von Tschernobyl.
[Bild: Greenpeace]
Das musikalische Rahmenprogramm bildete das Lucis Quartett, bestehend aus vier japanische MusikerInnen, die derzeit in Wien studieren und den Kult-Liedermachern Christoph und Lollo.
Für größere Darstellung bitte auf das Dokument klicken:
Download FAQ zum Atomausstieg als PDF-Dokument 

20.4.2011
UnterstützerInnen von atomausstieg.at planen mit GLOBAL 2000 die Gedenkveranstaltung am Ostermontag.

28.3.2011
Gemeinsam für den sofortigen Atomausstieg in Aktion.


22.3.2011
Eva Glawischnig, Christiane Brunner & Wolfgang Pirklhuber beim Anti-Atom-Protest vor dem Parlament.
17.-22.3.2011
Rolf Holub bei der Anti-Atom-Mahnwache in Kärnten.
12.3.2011
Rudi Anschober und Eva Glawischnig unterstützen die Global 2000-Initiative www.atomausstieg.at

"Mit Entsetzen und Trauer verfolgen wir die Katastrophe in Japan. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den vielen Opfern und ihren Familien und bei den Menschen in Japan, die alles verloren haben und in Angst vor einer nuklearen Katastrophe leben", sagte heute in einer Pressekonferenz Bundessprecherin Eva Glawischnig.
Am 11. März hat ein Erdbeben der Stärke 9 Japan erschüttert, einen Tsunami verursacht und zu schweren Störfällen in mehreren Atomkraftwerken geführt. 10.000 Tote, hunderttausende Menschen haben alles verloren, ganze Städte sind von der Landkarte verschwunden. 600.000 Menschen sind in Notunterkünften untergebracht.
Drei Atomkraftwerke sind außer Kontrolle, der atomare Notstand wurde ausgerufen, Radioaktivität wurde freigesetzt, eine nukleare Großkatastrophe droht. 200.000 Menschen wurden aus der Gefahrenzone evakuiert.
Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist bis heute nicht fassbar. Tausende Menschen werden noch vermisst, viele warten noch auf Dächern auf ihre Rettung. Die Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten werden durch Stromausfälle, zerstörte Verkehrsverbindungen und die drohende Atomgefahr erschwert. Bis heute gibt es nur vage und widersprüchliche offizielle Informationen über den Zustand der betroffenen Atomkraftwerke und darüber, wie groß die Gefahr eines großen Nuklearkatastrophe (Super-GAU) wirklich ist.
Als gesichert gilt inzwischen dass es in zwei Reaktoren zu einer Kernschmelze gekommen ist. Sicher ist, die Strahlengrenzwerte sind deutlich überschritten.
"25 Jahre nach Tschernobyl sind wir sehr besorgt, dass es in den betroffenen Atomkraftwerken zu einem Super-GAU mit unermesslichen Folgen für die Menschen in Japan und angrenzenden Staaten kommt", betonte Glawischnig.
"Auch wenn jetzt rasche Hilfe für Japan und die Sorge um die betroffene Bevölkerung im Vordergrund stehen: Die Jahrhundertkatastrophe in Japan zeigt eines ganz klar: Atomkraft ist nicht sicher und wird es auch nie sein. Japans Atomkraftwerke galten als die sichersten der Welt", erinnerte Glawischnig.
"Atomkraft ist eine Hochrisikotechnologie, die nie zu 100% beherrschbar sein wird. Es wird niemals auszuschließen sein, dass es durch menschliches Versagen wie vor 25 Jahren in Tschernobyl, durch schwerwiegende Sicherheitsmängel - wie bei den meisten AKW an Österreichs Grenzen - oder große Naturkatastrophen wie in Japan zu schweren Unfällen kommen kann, die unermessliches Leid für hunderttausende Menschen bedeuten", betont Glawischnig.
"Unsere Forderung ist daher ganz klar und einfach: wir wollen den weltweiten Atomausstieg. Die europäischen Atomstaaten sollen den Anfang machen. Als Sofortmaßnahme müssen alle Risiko-Reaktoren in Europa auf der Stelle abgeschaltet werden", forderte Glawischnig.
(z.B. AKW Mochovce in der Slowakei, Ausbaupläne AKW Temelin in Tschechien oder AKW-Neubaupläne in Italien)
Jetzt geht es darum, einen parteiübergreifenden Konsens in Europa herzustellen, dass der komplette Ausstieg aus der Atomkraft der einzig vernünftige Weg ist, um Katastrophen wie sie in Japan drohen in Europa zu vermeiden. Die Grünen sind die einzige politische Kraft die weltweit in allen Ländern wo es Grüne gibt konsequent gegen Atomkraft auftritt.
Ein Ausstieg in Europa ist möglich, wenn die Milliardensubventionen und Förderungen eingestellt und stattdessen massive Investitionen in erneuerbare Energien (Ökostrom) und Energieeffizienz getätigt werden. Die ältesten acht deutschen AKWs erzeugen gerade so viel Strom wie Deutschland netto exportiert. Sie könnten also abgeschaltet werden, ohne dass auch nur ein Licht ausgeht.
Gegen Atomkraft. Von Anfang an.Wir Grünen setzen uns seit unseres Bestehens mit aller Entschiedenheit für die Abschaffung von Atomenergie ein. Schon 1978 protestierten engagierte Menschen, von denen viele in der einige Jahre später neu gegründeten Grünen Partei aktiv wurden, gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf in Niederösterreich - die Geburtsstunde der grünen Bewegung in Österreich.
20 Jahre Tschernobyl 24.01.07
Bestürzende Bilder in der NY-Times:
Es reicht! Wir alle fordern den welt- weiten Ausstieg aus der Atomenergie. Am besten sofort.
Heinrich Böll Stiftung: Tschernobyl
www.plage.cc
Plattform gegen Atomgefahren Österreich