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30 Tage, 30 Gründe

Bis zum letzten Tag des Bildungsvolksbegehrens am 10. November haben wir Ihnen täglich einen neuen Grund genannt, warum wir Grüne das Bildungsvolksbegehren unterstützen. Hier nochmal alle Gründe zum Nachlesen und Nachdenken.



Grüner Grund # 30:

Ich hab in jeder Vorlesung einen Sitzplatz - Ich hab in jedem Seminar Platz

Wir fordern Verbesserung der Betreuungsverhältnisse und

Die Ressourcen der Universitäten müssen verbessert und die Qualität der Studien gesichert werden, denn die derzeitigen Arbeitsbedingungen an österreichischen Universitäten ermöglichen keine qualitativ hochwertige Ausbildung. Die Anzahl der HochschullehrerInnen muss aufgestockt werden, sodass das Anbieten von zusätzlichen Lehrveranstaltungen möglich wird. Die Schaffung verbesserter Raumressourcen und ausreichender Laborplätze wird durch einen beschleunigten Bau- und Sanierungsplan für Universitäten sichergestellt. Die derzeit bestehenden langen Wartelisten werden damit abgebaut.

Grüner Grund # 29:

Mein Arbeitsplatz ist in der Schule

Wir Grüne fordern Arbeitsplätze für LehrerInnen in den Schulen

Internetzugang, Drucker, Kopierer, ein eigener Schreibtisch mit Bürosessel, Ablagefächer und ein versperrbarer Rollcontainer – das sind die nötigen Voraussetzungen, damit LehrerInnen ihr Arbeit in der Schule erledigen können. Dazu ein Dienstrecht, dass Zeiten für Teamkoordination, Elterngespräche, etc. berücksichtigt. Dann können LehrerInnen Ihre Arbeit in der Schule machen und müssen nicht spät Nachts über Hausaufgaben brüten.

Grüner Grund # 28:

Meine Bezahlung entspricht meiner Leistung und Qualifikation

Höhere Gehälter für KiGaPädagogInnen!

Gleiche Leistung sollte gleich entlohnt werden: die Löhne aller PädagogInnen, vom Kindergarten an, sollen an das der AHS-LehrerInnen angeglichen werden, weil Leistung in allen Bildungseinrichtungen mit gleicher Wertigkeit stattfindet. Die Anhebung der Einstiegsgehälter bringt vor allem jungen PädagogInnen eine bessere Verteilung ihres Einkommens und bedeutet gleichzeitig eine deutlich bessere Einkommensentwicklung bei den Niedrigsteinkommen.

Grüner Grund # 27:

Ich habe mit 30 zu studieren begonnen. Nächstes Jahr mach ich meinen Abschluss

Wir Grüne fordern vermehrte Durchlässigkeit, Attraktivierung und Ausweitung der Möglichkeiten des Zugangs über den zweiten Bildungsweg

Im Sinne des lebensbegleitenden Lernens soll es jedeR BürgerIn, unabhängig von der finanziellen Situation und dem Alter, frei stehen und möglich sein, sich weiter zu bilden. Die Altersgrenze für StipendienbezieherInnen (derzeit 35 Jahre) muss angehoben werden. Die Möglichkeit des unkonventionellen Einstiegs in den universitären Bildungssektor ist sicherzustellen. Vermehrte Durchlässigkeit wird auch durch flexible Organisationsformen des Lehrbetriebs, Abendkurse, Teilzeitangebote und Fernstudien garantiert.

 

Grüner Grund # 26:

Ich steh´ nicht allein in der Klasse

Teamteaching – Zwei LehrerInnen sind besser als EinE

Individuelle Förderung im Klassenzimmer braucht Ressourcen. BegleitlehrerInnen in jeder Klasse ermöglichen es, auf die Begabungen und Schwächen der einzelnen SchülerInnen individuell einzugehen. 10% FörderlehrerInnen an jeder Schule garantieren den Erfolg.

Grüner Grund # 25:

25 Mein Kind wird auch in den Ferien gut betreut

Ausweitung der Öffnungszeiten von Kindergärten und Horten in die Ferien

Eltern brauchen zeitlich ganztägige Betreuungsangebote. Die Berufstätigkeit beider Eltern scheitert in vielen Teilen Österreichs an Kinderbetreuungseinrichtungen, die schon am frühen Nachmittag oder gar über Mittag schließen und in den Ferien gar nicht offen haben.  Nur eine Ausweitung der Öffnungszeiten von Kindergärten und Horten in die Ferien gewährleistet umfassende Betreuung.

 

Grüner Grund # 24:

Mit unseren ProfessorInnen gibt es oft spannende Diskussionen, und meine ProfessorInnen kennen mich

Wir Grüne fordern mehr HochschullehrerInnen für bessere Betreuungsverhältnisse

Österreichs Universitäten brauchen mehr HochschullehrerInnen, damit eine gute Zusammenarbeit und ausreichende Betreuung bei der Verfassung von wissenschaftlichen Arbeiten wie Diplomarbeiten oder Dissertationen garantiert werden kann. Aufgrund der restriktiven Budgets wurden weiters über Jahre wichtige Professuren nicht nach besetzt und ein Mangel an HochschullehrerInnen bedingt Betreuungsverhältnisse für Studierende, die nicht tragbar sind, deutlich unter dem EU Schnitt liegen und zu Studienverzögerungen führen.

 

Grüner Grund # 23:

Ich brauch beim Aufsteigen keinen Fünfer

Ein echtes Modulsystem!

Klassenwiederholungen sind ineffizient und leistungshemmend. Im echten Modulsystem gibt es kein Sitzenbleiben, weil jedes Modul positiv abgeschlossen werden muss.

Grüner Grund # 22:

Ich hab einen Master in Kindergartenpädagogik

Ausbildung aller PädagogInnen an Uni und Pädagogischer Hochschule

Um die Qualität zu gewährleisten, braucht es einen österreichweit gültigen Bildungsplan. Darin sollten Mindeststandards für pädagogische Qualitäten (einschließlich Ausbildung von Tageseltern) beinhaltet sein. Die Ausbildung für alle pädagogischen Berufe (KindergartenpädagogIn, HortpädagogIn, SozialpädagogIn, FamilienpädagogIn) hat auf tertiärer Ebene an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen bzw. Fachhochschulen zu erfolgen, die Anstellungserfordernisse sollten einheitlich sein!

 

Grüner Grund # 21:

Ich fühle mich an meiner Uni willkommen

Wir Grüne fordern, die Erhöhung der Studierendenzahl als Ziel in den Leistungsvereinbarungen zu definieren.

Damit die Unis aus „Angst“ vor den Studierenden keine Hürden mehr aufbauen müssen, ist durch eine konkurrenzfähige Basisausstattung und verbesserte personelle, räumliche und apparative Ressourcen notwendig. Die Förderung von Forschung und Lehre zählen nach Auffassung der Grünen zu den zentralen Verantwortungsbereichen des Staates, welche nicht unkritisch und folgenlos an andere zu delegieren sind.

 

Grüner Grund # 20:

Ich bestimme, was an meiner Schule passiert

Mehr Mitbestimmung an Schulen

SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Schulleitung haben ein gemeinsames Ziel. Mitbestimmung für alle Beteiligten sorgen für mehr Motivation, höheres Verantwortungsbewusstsein und individuelle Lösungen am Standort.



Grüner Grund # 19:

Mein Kindergarten hat einen Garten

Bundeseinheitliche Qualitätsstandards für Kindergärten.


Maßnahmen für den elementaren Bildungsbereich scheitern bzw. verzögern sich durch Kompetenz-Streitigkeiten zwischen Bund und Ländern. Die ungleiche Behandlung von Kindern in Österreich beruht nicht auf ihren unterschiedlichen Bedürfnissen bei außerhäuslicher Betreuung, sondern ist Ergebnis der Länderkompetenz und ihrer unterschiedlichen Ausgestaltung. Um ein Mindestmaß an pädagogischen Standards zu erreichen und auch Organisatorisches wie Ausstattung, Größe und Beschaffenheit der Räume, Gruppengrößen und Öffnungszeiten regeln zu können, darf das Kindergarten- und Hortwesen nicht mehr alleinige Landessache sein. Eine Änderung der verfassungsrechtlichen Kompetenzbestimmungen für den vorschulischen Bildungs- und Betreuungsbereich sind dafür ebenso notwendig wie die Schaffung eines bundeseinheitlichen Grundsatzgesetzes zur Kinderbetreuung, das österreichweite gemeinsame Standards setzt.

Grüner Grund # 18:

Seit der Kinderuni weiß ich, dass ich Archäologin werden will

Studien- und Bildungsberatung bereits an den Schulen und in breitem Rahmen.


Eine umfassende Studien- und Bildungsberatung müssen lange vor der Matura einsetzen. Die Entscheidung, wohin die „Bildungsreise“ gehen soll, ist ein Prozess, der Zeit, Erfahrung und Information braucht. SchülerInnen müssen Gelegenheit bekommen, den Unialltag zu erleben. Wir fordern Schnuppertagewochen  an Universitäten und FHs, sowie die Einbindung von HochschullehrerInnen in den Unterricht aller weiterführenden Schulen.

Grüner Grund # 17:

Berufswunsch: Prinzessin!

Es gibt viele gute Gründe, das Volksbegehren Bildungsinitiative zu unterschreiben. Zum Beispiel: die Gemeinsame Schule bis 14

Die Bildungslaufbahnentscheidung mit 9 ½ Jahren ist zu früh. Die Gemeinsame Schule bietet mehr Chancen für alle Kinder. Mit 14 Jahren wissen SchülerInnen, welchen Weg sie einschlagen wollen.Runter von der Bildungsbremse! Volksbegehren Bildungsinitiative unterstützen – jetzt!



Grüner Grund # 16:

In meiner Kindergartengruppe sind 15 Kinder

Es gibt viele gute Gründe, das Volksbegehren Bildungsinitiative zu unterschreiben. Zum Beispiel: Kleinere Gruppen und bessere Betreuungsverhältnisse im Kindergarten


Kinder brauchen Raum und gute Betreuungsverhältnisse, um sich entfalten zu können. Das Ziel muss ein Bundesrahmen- gesetz zur Kinderbetreuung sein, welches Standards wie Gruppengröße, Betreuungsschlüssel, Öffnungszeiten, Ausbildung und Bezahlung des Personals uvm. beinhalten soll.


Grüner Grund # 15:

Für Dich ist es ein Orchideenfach, für mich ist es die Zukunft

Studium nach Interesse und nicht nur nach den Forderungen der Wirtschaft.


Wir wollen Hochschulen, die auf die Probleme und Bedürfnisse der Gesellschaft eingehen und der Reflexion, Orientierung, Entwicklung von Kritik-, Urteilsfähigkeit und Toleranz dienen. Der Markt ist nicht die Messlatte für Hochschulbildung. Zentrale Aufgabe der tertiären Bildungseinrichtungen ist es, vorhandenes Wissen zu bewahren und neues Wissen zu schaffen. Die Chancen für AbsolventInnen sogenannten “Orchideenfächer” sind besser als vermutet. War nicht auch die Quantenphysik noch Anfang des vorigen Jahrhunderts ein Orchideenfach?

Grüner Grund # 14:

Schule inklusive – alle Kinder unter einem Dach

Inklusive Bildung für alle Kinder


Alle Kinder haben ein Recht auf zukunftsorientierte Bildung.  Das Stigma der Sonderschulen wird abgeschafft. Die Regelschule bietet den nötigen Raum und die Ressourcen für den Unterricht unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse jedes Kindes.

Grüner Grund # 13:

Ich kann arbeiten gehen, weil der Kindergarten lang genug offen hat

Ausweitung der Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen


Die Berufstätigkeit beider Eltern scheitert in vielen Teilen Österreichs an Kinderbetreuungseinrichtungen, die schon am frühen Nachmittag oder gar über Mittag schließen. Eltern brauchen zeitlich ganztägige Betreuungsangebote mit einer Versorgung der Kinder zu Mittag.

Grüner Grund # 12:

Ich arbeite an meinem Studium, Studieren ist Arbeit

Die Grundsicherung für alle Studierenden

300 Euro monatliche Basisfinanzierung für alle Studierenden, damit sie sich auf ihr Studium konzentrieren können und nicht gleichzeitig arbeiten gehen müssen. Studierende können bei Bedarf weitere 450 Euro pro Monat beantragen, diese sind für Haushalte aus dem unteren Einkommensdrittel Studienbeihilfe, für andere Studierende ein unverzinster bzw. mit 5% verzinster Kredit. Das Modell soll die derzeitige Familienbeihilfe und das Studienbeihilfesystem ersetzen.

Grüner Grund # 11:

Ab Drei hab ich frei – ganztägige Schule mit verschränktem Unterricht

Ganztägige Schulen

In der ganztägigen Schule mit verschränktem Unterricht gibt es keine Hausaufgaben – alle SchülerInnen haben frei ab Drei!

Grüner Grund # 10:

Ich finde einen Krippenplatz für mein Kind

Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem ersten Lebensjahr


Ein Kinderbetreuungsplatz in Österreich ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg. Vor allem für unter 3-Jährige fehlen rund 40.000 Plätze. Der Ausbau muss zügig fortgesetzt werden sodass jedes Kind einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. Geburtstag hat.

Grüner Grund # 9:

Ich werde ForscherIn an der Uni

Perspektiven und Karrierechancen für  JungwissenschafterInnen


Universitäre Bildung und Qualifizierung für verschiedene Berufsbilder basieren auf forschungsgeleiteter Lehre. Die Forschung an den Universitäten ist die Grundlage neuer Erkenntnisse, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Junge ForscherInnen brauchen beste Rahmenbedingungen und sichere Arbeitsplätze an den Universitäten. Das Berufsbild „ForscherIn“ muss attraktiver werden.


Grüner Grund # 8:

Täglich Bewegung macht Spaß und hält fit

Eine Bewegungsstunde jeden Tag


In einer Ganztagsschule mit verschränktem Unterricht ist Zeit für Bewegung und Sport – jeden Tag. Das fördert die Fitness und die Leistungsfähigkeit der SchülerInnen – auch intellektuell. Jedes Kind hat ein Recht auf tägliche Bewegung!


Grüner Grund # 7:

Ich lerne im Kindergarten spielend Deutsch


Zwei Jahre verpflichtenden Kindergartenbesuch für alle


Ein Jahr im Kindergarten ist nicht ausreichend um für den Schulstart gut gerüstet zu sein. Soziales Miteinander und Deutschkenntnisse können im Kindergarten spielend erlernt werden. Daher sollen alle Kinder in den letzten beiden Jahren vor der Einschulung in den Kindergarten gehen.

 

Grüner Grund # 6:

Mein Vater ist Hilfsarbeiter, meine Mutter ist Hausfrau, ich studiere Mathematik

Neue Anreize zu studieren für Menschen aus einkommensschwachen Haushalten


Wir brauchen mehr AkademikerInnen aus allen Bevölkerungsschichten. In Österreich ist Bildung erblich: Der Anteil Studierender als dem unteren Einkommensdrittel ist in den letzten 10 Jahren noch weiter gesunken. Deshalb brauchen wir eine Grundsicherung für alle Studierenden, ein Studienunterstützungsystem, das den Namen verdient und Rahmenbedingungen an den Unis, die ein rasches Studium ermöglichen. Die Hemmschwelle, ein Studium zu beginnen, muss fallen, die Schnittstelle Uni/FH zur Schule soll zu einer Nahtstelle werden.


Grüner Grund # 5:

Private Nachhilfe – was ist das?

Schluss mit privater Nachhilfe


Eltern zahlen jährlich 140 Millionen Euro für private Nachhilfe. In der Schule der Zukunft sorgen StützlehrerInnen dafür, dass die Lernziele auch erreicht werden.


Grüner Grund # 4:

Im Kindergarten gibt’s Zeit nur für mich

Maximal 15 Kinder pro Kindergartengruppe


Kindergärten sind Orte der Bildung. Nur in kleinen Gruppen können Kinder optimal gefördert werden. Fünfzehn Kinder pro Gruppe müssen die Obergrenze sein. Für Kleinkinder unter drei Jahren müssen zwei PädagogInnen zur Verfügung stehen.


Grüner Grund # 3:

Ich studiere in Mindestzeit, weil ich von der Studienbeihilfe leben kann

Rund 20 Prozent der Studierenden leben an der Armutsgrenze.

Die aktuelle Höchststudienbeihilfe liegt unter dem Existenzminimum bzw. unter dem Betrag der Mindestsicherung und damit deutlich unter der Armutsgefährdungsschwelle. Nur 18 Prozent der Studierenden in Österreich beziehen derzeit Studienbeihilfe. 41Prozent der Studierenden bekommen keinerlei Förderung. Als Konsequenz dessen ist der Anteil der erwerbstätigen Studierenden auf über 60 Prozent gestiegen, was zu Studienverzögerungen führt. Für ein Land mit einem der höchsten BIPs weltweit ist der Umgang mit den Studierenden einfach beschämend. Daher: Grundsicherung für alle und Studienunterstützung bei Bedarf!


Grüner Grund # 2:

Noten spiel ich auf meiner Gitarre – meine Leistung wird beurteilt

Leistungsdokumentation statt Defizitfeststellung

Wir fordern eine nachvollziehbare motivierende Leistungsdokumentation anhand von Leistungsstandards und individueller Leistungsvorlage. Ziffernnoten sagen nichts über die tatsächlichen Leistungen der SchülerInnen aus. Sie dokumentieren lediglich Defizite und sind nicht vergleichbar.


Grüner Grund # 1:

Gute Kinderbetreuung kann ich mir leisten

Rechtsanspruch auf kostenlose Kinderbetreuung ab dem 1. Geburtstag


Hochwertige Betreuungs- und Bildungsangebote dürfen nicht das Privileg ausgewählter Eliten sein. Familiäre Herkunft darf nicht über die Chancen im Leben unserer Kinder entscheiden. Kostenlose Kinderbetreuung ab dem 1. Geburtstag ermöglicht allen Kindern einen guten Start in den weiteren Bildungsweg.


TRENNLINIE LINDGRÜN

BILDUNGSVOLKSBEGEHREN - JETZT UNTERSTÜTZEN!

Das Bildungsvolksbegehren liegt vom 3. bis 10. November zur Unterschrift auf. Unterstützen können Sie es aber schon jetzt!

Wie?

Weitersagen, weitersagen, weitersagen! 

Unterschreiben können Sie erst im November, aber schon jetzt können Sie in der Familie, unter Freunden oder mit Bekannten über Bildung sprechen. Die Botschaft: Eine Unterschrift für das Bildungsvolksbegehren ist eine Stimme für die Veränderung und Reform unseres Bildungssystems.

Ihre Unterschrift zeigt, dass Ihnen Ihre Bildung und die Ihrer Kinder ein Anliegen ist. Sprechen Sie darüber im Kindergarten, auf Elternabenden, im Uniseminar. Bildung darf nicht betonharten Gewerkschaftsbonzen der Marke Fritz Neugebauer oder provinziellen Landesfürsten vom Schlage eines Erwin Pröll überlassen werden. Machen Sie sich wichtig, indem Sie unterschreiben.

Wir Grüne unterstützen das Bildungsvolksbegehren mit aller Kraft, denn die Regierung muss endlich runter von der Bildungsbremse.

Weil Ihre Kinder die bestmögliche Ausbildung verdienen.

Ihre Kinder, alle Kinder in diesem Land haben ein Recht auf die bestmögliche Bildung und Ausbildung. Das gegenwärtige Bildungssystem leistet das leider nicht. Zu viele Begabungen werden nicht erkannt, zu viele Kinder bleiben zurück. Rund 28 Prozent der 14-jährigen können nicht sinnerfassend lesen. In Finnland sind es nur acht Prozent. Es kann ja wohl nicht sein, dass österreichische Kinder dümmer als finnische sind. Es liegt daher am Bildungssystem.
Wir haben deswegen unseren Kindern gegenüber die Pflicht, dieses Bildungssystem zu reformieren.


Auch wir Grüne unterstützen mit aller Kraft das Bildungsvolksbegehren »Österreich darf nicht sitzen bleiben«.

Weil:

  • die Gemeinsame Schule für alle 6- bis 14-jährigen -  international längst erwiesen – die bestmögliche Ausbildung für unsere Kinder garantiert
  • wir endlich ein flächendeckendes und ganztägiges Angebot an Krabbelstuben, Kinderkrippen und Kindergärten wollen – und zwar in der Zuständigkeit des Bundes, nicht der Bundesländer
  • die Ausbildung der KindergartenpädagogInnen und VolkschullehrerInnen auf höchstem, universitärem Niveau erfolgen soll
  • unsere Universitäten und Fachhochschulen mehr Geld brauchen, wenn wir nicht zum europäischen Nachzügler werden wollen
  • wir wollen, dass mehr Kinder als bisher – also möglichst viele – einen Uni- oder Fachhochschul-Abschluss schaffen können. Dazu müssen Barrieren vor allem für Kinder mit sozial schwächerer Herkunft beseitigt werden.

Das Volksbegehren muss ein Erfolg werden. Zum Wohl Ihrer und unser aller Kinder. Österreich muss endlich runter von der Bildungsbremse – unseren Kindern sind wir es schuldig!

 

Weitere Informationen auch unter www.vbbi.at

 

 

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