Die österreichische Gesellschaft hat sich verändert. Auch die Rolle der Frauen – sie sind stärker und selbstbewusster geworden. Die Debatte um soziale Gerechtigkeit ist längst eröffnet, die Bevölkerung stemmt sich mittlerweile gegen die Geiselhaft der völlig entfesselten Finanzmärkte.
Von dem Moment an, als die ersten Grünen mit Freda Meissner-Blau ins Parlament eingezogen sind, konnten wir den Druck in bestimmten Fragen noch erhöhen.
Zur Umweltpolitik als Thema kamen ebenso die Menschen- und Grundrechte. Auch hier ist es uns gelungen, eigenständige, oft einsame Positionen glaubwürdig zu vertreten. Der Schutz der bedrohten Natur und der Schutz von Minderheiten standen immer im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit. Die Erfolge geben uns recht
Das verdanken wir einer Gruppe engagierter Menschen, die aufgestanden sind für die Umwelt, für eine bessere Gesellschaft. Es war dieser Tage gar nicht opportun, sich dem Establishment entgegenzustellen. Das Besondere daran: Es ging nicht nur um ein oder wenige Projekte. Nein, ein Aufwecken der Gesellschaft war das Ziel, eine Veränderung der Politik. Und das nicht nur von außen. Unsere Vorgängerinnen und Vorgänger gründeten eine Partei und zogen ins altehrwürdige Parlament. Meine erste Wahl war von der ersten Wahl an Grün.
Seit 25 Jahren bietet Grün die Chance, vom antiquierten Lagerdenken wegzukommen. Denn dieses hat das Prinzip: das eine auf Kosten des anderen. Oder: Wer für etwas ist, muss folgerichtig gegen etwas anderes sein. Grün hingegen steht für Respekt gegenüber dem einen und dem anderen; was ausschließt, schließt sich selbst aus. Nicht Schwache gegenüber Schwächeren ausspielen, nicht Raubbau betreiben auf Kosten unserer Existenzgrundlage – sondern erhalten und verbessern.
Erfolgreiche Besetzung der Hainburger Au. Landwirtschaft ohne Gentechnik. Sauberer Strom aus Windrädern. Solarpaneelen auf Österreichs Dächern. Oder der heurige hart erkämpfte U-Ausschuss gegen Korruption: was wir für Mensch, Tier und Umwelt erreichen wollen, ziehen wir durch. Und gehen dabei auf's Ganze – notfalls auch auf die Barrikaden.
Was passiert, wenn unsere Klubobfrau Eva Glawischnig auf Alt-Kanzler Franz Vranitzky trifft? Werner Kogler auf Raiffeisen-Boss Christian Konrad? Oder Alexander Van der Bellen auf Presse-Chefredakteur Michael Fleischhacker? Eines ganz bestimmt: ein höchst unterhaltsames Gespräch zwischen zwei Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
25 Persönlichkeiten im Gespräch
In einem Viertel Jahrhundert verändert sich viel: die Mode, die Musik, die Kultur, der Zeitgeist. Etwas jedoch verändert sich bei uns Grünen nie – der Kampf für eine sozialere, vielfältigere und lebenswertere (Um-)Welt. Und weil wir dieses Ziel gemeinsam mit IHNEN erreichen wollen, sind wir Grüne seit mittlerweile 25 Jahren die echte Alternative an der Wahlurne. Reisen Sie mit uns durch durch 25 Jahre Grüne Plakatgeschichte!
